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Zukunftsdialog Ressourcenproduktivität

Seit Januar 2008 liegen die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Verbesserung von Rohstoffproduktivität und Ressourcenschonung“ vor. Im Auftrag des Bundesumweltamtes haben das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und das Wuppertal Institut Vorschläge zu drei inhaltlichen Schwerpunkten erarbeitet: Kupfer, Stahl, sowie Bauen und Wohnen. Und zwar im Dialog mit Vertretern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen.

Der Ansatz

Ein gutes Jahr lang hat man miteinander geredet: Vertreter aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik, von NGOs und Verbraucherverbänden – nach dem Motto „Runde Tische und geschlossene Türen“. Man tauscht sich aus, diskutiert, aber alles wird erstmal vertraulich behandelt. Dabei kommen die entscheidenden Argumente auf den Tisch. Und man sieht, wo die Hindernisse in der Praxis liegen. Über allem steht die Frage: Wie kann man bei bestimmten Hotspots die Ressourcenproduktivität erhöhen? Genauer:

- Welche Trends und Treiber tragen dazu bei, dass der Rohstoffbedarf weiter wächst?

- Wie kann eine ressourcenschonende Gewinnung und Bereitstellung von Rohstoffen erreicht werden?

- Welche Möglichkeiten gibt es, um zu einer ressourcenschonenderen Erfüllung von Bedürfnissen zu kommen?

- Welche Innovationen und Anreizinstrumente können dazu beitragen, den Rohstoffbedarf Deutschlands zu verringern und das Recycling von Produkten und Materialien zu verbessern?

Auftraggeber war das Umweltbundesamt. Der Präsident, Andreas Troge, auf die Frage: Warum befasst sich der Staat mit solchen Fragen und überlässt sie nicht einfach den Märkten?

„Sicher, die Märkte machen viel. Nur das Problem ist, wenn plötzlich die Preise steigen und relativ wenige haben sich darauf vorbereitet, etwa mit technischen Innovationen, dann kommt es zu Friktionen im Wirtschaftsprozess, bis hin zu Entlassungen. Unternehmen werden gefährdet, wenn sich Rohstoffpreise binnen weniger Jahre verdoppeln oder verdreifachen. Um dies zu vermeiden ist der Staat für sein Gemeinwesen in der Verantwortung zu sagen: Richtet euch auf folgende Magnete ein, die in der Weltwirtschaft zu sehen sind. Und verbindet hiermit auch weltweiten Umweltschutz. Aus dem einfachen Grunde: Wir müssen als alte Industriestaaten auch dafür sorgen, dass unsere Rohstoffversorgung nicht zu Lasten der Natur in anderen Ländern, die uns diese Rohstoffe liefern, gesichert wird.“  (Originalton "Staat und Rohstoffpreise")

Nach Troges Angaben ist die Ressourcenproduktivität in Deutschland von 1994 bis 2005 um immerhin 33,5 Prozent gestiegen. Aber nicht über innovative Technik, sondern unter anderem durch strukturelle Veränderungen innerhalb der Wirtschaft, weg von der Produktion, hin zur Dienstleistung.

Neben dem Wuppertal Institut war auch das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin beteiligt. Der Wissenschaftliche Direktor, Rolf Kreibich, erinnerte an die gewaltige Steigerung der Arbeitsproduktivität in der Vergangenheit:

„ Wir hatten im 20. Jahrhundert weite Bereiche, in der die Arbeit immer teurer wurde. Die Löhne sind ebenfalls um 3 500 Prozent netto gestiegen. Und das bedeutet natürlich, dass die Unternehmen hohe Kosten aufwenden mussten, um die entsprechenden Arbeitskräfte zu bezahlen. Deshalb diese enorme Rationalisierung und diese exorbitante Steigerung der Arbeitsproduktivität. Was Anfang des 20. Jahrhunderts 40 Arbeitnehmer gemacht haben, dafür benötigte man Ende des Jahrhunderts nur noch einen – eine gewaltige Veränderung, verbunden mit großen Kosteneinsparungen. In diesem Zusammenhang hat man offensichtlich geglaubt – und das liegt auch an der Wirtschaftswissenschaft, die diesen Unsinn verbreitet hat – Ressourcen seien in der Wirtschaft unendlich vorhanden. Und jetzt stellt man erstaunt fest, was wir schon vor 30 oder 40 Jahren gesagt haben, dass Ressourcen auf dieser Erde natürlich endlich sind. Und damit knapper und teurer werden. Wir haben zum Beispiel während der vergangenen drei Jahre eine Steigerung bei Indium um etwa einen Faktor 20, das Gleiche gilt für Mangan, es gilt für Thorium, das gilt für viele Metalle, insbesondere die relativ seltenen. Das gilt aber auch für Platin und für Eisen oder Stahl, ebenso für Kupfer.“ 

Wenn das 20. Jahrhundert das der Arbeitsproduktivität gewesen sei, dann müsse das 21. Jahrhundert  das der Ressourcenproduktivität werden, fordert Kreibich.  (Originalton "Unendliche Ressourcen" sowie Interview mit Rolf Kreibich)

 

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Hotspot 1: Kupfer

Kupfer ist nach Eisen und Aluminium der weltweit drittwichtigste mineralische Rohstoff. Zugleich ist Kupfer ein relativ knappes Material, das sich während der vergangenen Jahre enorm verteuert hat. Innerhalb von nur zehn Jahren, von 1995 bis 2005, ist die Nachfrage weltweit um 40 Prozent gestiegen. Kopfstarke Schwellenländer befinden sich in einer Phase der nachfolgenden Industrialisierung. Das bedeutet große Investitionen in Häuser, Maschinen und Verkehrsinfrastruktur. China nimmt mit 22 Prozent des weltweiten Kupferverbrauchs die Spitzenposition ein. Dabei erwirbt die Volksrepublik den Rohstoff nicht nur auf dem Markt, die Strategien zielen vielmehr darauf ab, sich direkt in die Minen einzukaufen, etwa in Chile.

Deutschland steht mit einem Kupferverbrauch von 1,1 Millionen Tonnen (6,7 Prozent des Weltverbrauchs) auf Platz 4 des internationalen Rankings. Mit der Norddeutschen Affinerie, mitten im Hamburger Hafen, verfügt Deutschland über einen großen Kupferproduzenten. Bis zum Jahr 2025 wird eine weitere Steigerung der weltweiten Nachfrage um mehr als 70 Prozent erwartet.

Bei dem Forschungsprojekt saßen Vertreter aus der Kupferproduktion mit am Tisch, dazu verschiedene Recyclingverbände samt der entsprechenden Industrie, ebenso die Wissenschaftler und Zulieferer aus der Automobilelektronik.

Fahrzeugtechnik war einer der inhaltlichten Schwerpunkte. Rainer Lucas, einer der beiden Projektleiter vom Wuppertal Institut, ist selber auf verschiedenen Automobilmessen gewesen und hat mit leitenden Ingenieuren gesprochen. Die Ressourceneffizienz spiele auf dieser Ebene nur eine äußerst geringe Rolle, sagt er. Im Jahr 2000 enthielt ein Auto durchschnittlich 20 Kilogramm Kupfer, Tendenz steigend: mittlerweile werden rund 40 Kilogramm eingebaut und in Premiumfahrzeugen auch mal 60 Kilogramm, wenn noch die Sitze im Fond mit Flachbildschirmen ausgestattet werden. Rainer Lucas:

„Der einzige Anker, den wir in der Automobilindustrie haben, sind die Leichtbaustrategien, weil auf die Vorproduzenten, zum Beispiel die Drahtindustrie oder die Kabelindustrie, Druck ausgeübt wird: Macht das bitte effizienter und leichter. Aber es gibt keinen generellen Ansatz, die Materialeffizienz eines Automobils zu steigern. Nicht im Sinne einer übergreifenden Strategie, die zum Beispiel fragt: Wie kann ich mit 100 Kilogramm Materialeinsatz einen optimalen Nutzen erreichen? Deshalb ist zu Recht die Frage von Lebensstilen diskutiert worden. Mann kann auch im Bezug auf einzelne Probleme sehr konkret nachfragen: Was brauch’ ich davon? Was nicht? Der Normalnutzer ist schnell überfordert. Viele Dinge, die er im Paket kauft, interessieren ihn gar nicht. Da geht es nicht nur um Lebensstile, sondern um ganz praktische Nutzen-Erfahrungen. Wir produzieren in diesem Bereich Dinge, die unter Umständen ein Mal im Jahr gebraucht werden und die dann trotzdem drei bis vier Kilogramm Kupfer mehr bedeuten.“ (Originalton "Kupfer im Auto")

Aus diesen Erfahrungen hat das Forschungsprojekt für den Fahrzeugbau folgende Maßnahmen ermittelt:

- Optimierung und Abstimmung der elektrischen und elektronischen Fahrzeugarchitektur, um das Gewicht zu reduzieren,

- Entwicklung neuer, funktionsangepasster Kupferlegierungen,

- Neue Leitungs- und Kontakttechnologien.

Kupfer wird darüber hinaus in großem Umfang in der Informations- und Kommunikationstechnik benötigt. Mehr als 100 Millionen Handys sind in Deutschland bereits ausgemustert und harren in Schubladen ihrer weiteren Verwendung. Das entspricht etwa einer Menge von 1,2 Tonnen Kupfer.

In der Schweiz sind pro Einwohner etwa 16 Kilogramm Kupfer im Telekommunikationsnetz investiert. Auch für die Informations- und Kommunikationstechnik, auch für das Kupferrecycling wurden im Rahmen des Forschungsprojekts Handlungsansätze entwickelt.

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Hotspot 2: Stahl

Stahl ist mit Abstand der wichtigste metallische Werkstoff. Lagerstätten von Eisenerz sind weit über den Globus verstreut. Deutschland importiert den mit Abstand größten Teil seines Bedarfs aus Brasilien, gefolgt von Kanada und Schweden. Der globale Markt für Eisenerze ist mittlerweile stark konzentriert, drei Viertel des Geschäfts werden von nur drei Unternehmen beherrscht. Der größte Stahlproduzent kommt aus Indien, Mittal Steel. Deutschland ist der sechstgrößte Stahlproduzent der Welt und der größte in der Europäischen Union.

Ebenso wie beim Kupfer wird der Stahlmarkt vom dynamischen Wirtschaftswachstum der Schwellenländer bestimmt. Die Nachfrage nach Eisenerz, Koks und Legierungselementen ist gewaltig und weiter ansteigend. Allein von 2000 bis 2005 ist der weltweite Stahlverbrauch um mehr als 25 Prozent gestiegen.

Auch beim Thema Stahl saßen während des Forschungsprojekts Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen zusammen: aus der Industrie, der Politik und von NGOs. Selbstverständlich waren alle gleichberechtigt. Ansätze in Sachen Ressourcenproduktivität gibt es eine ganze Reihe. Schließlich konzentrierte man sich auf zwei Aktionsfelder: Technologien für ressourcenextensiven Stahleinsatz und Durchdringungsstrategien für Eisen- und Stahlanwendungen. Beim Letzteren geht es um Information, Ausbildung und Qualifizierung, insbesondere für Mitarbeiter von kleineren Firmen. Auch in diesem Bereich gibt es ressourcenextensive Anwendungen, beispielsweise Hochspannungsmasten aus Stahl, statt aus Stahlbeton. Dabei sinkt der Verbrauch eingesetzter Ressourcen- Stahl, Zement, Sand, Kies -  um immerhin 60%.

Eine wesentliche Strategie, um den Einsatz von Stahl zu reduzieren, besteht darin, höherwertige Stahlsorten und optimierte Verarbeitungsverfahren einzusetzen. Nie ist es eine Komponente allein. Optimierung und Effizienz erfordern systematisches Herangehen. Häufig werden dabei die Leistungsfähigkeit von Bauten und Anlagen noch gesteigert, zum Beispiel die Tragfähigkeit einer Brücke.

Beispiel Öresundbrücke, die weltweit längste Schrägseilbrücke, sowohl für Straßen- wie Eisenbahnverkehr. Der gesamte Brückenzug ist fast acht Kilometer lang. Die Öresundbrücke ist Teil der Verbindung zwischen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und dem schwedischen Malmö. Ursprünglich waren für die im Jahr 2000 fertig gestellte Brücke 82 000 Tonnen Stahl geplant. Indem man mikrolegierte Stahlsorten verwendete, konnte der Verbrauch um 15 000 Tonnen reduziert werden. Dabei sind immer mehrere Eigenschaften gleichzeitig gefordert, zum Beispiel Zugfestigkeit und Dauerschwingfestigkeit. Wichtig auch, dass Materialien gut zu verarbeiten sind, in diesem Fall ging es ums Schweißen.

Thomas Lemken, der zweite Projektleiter vom Wuppertal Institut, fasst die Ergebnisse zum Thema Stahl zusammen:

„Ich musste mich im Laufe des Projekts mit vielen Fachbegriffen auseinandersetzen. Da ist mir sicher einiges klar geworden. Aber am Ende eines solchen Projekts ist bei mir die Erkenntnis geblieben: Der Dialogansatz ist richtig. Es macht durchaus Sinn, viele Akteure an einen Tisch zu bekommen und in einem geschützten Raum miteinander ins Gespräch zu bringen. Und das sollte unbedingt fortgesetzt werden. Wenn die Vertreter der Industrie unter sich sind, reden sie über ganz andere Themen, als sie vielleicht uns wichtig wären. Dabei ist eine kritische Masse notwendig, die auf der anderen Seite sitzt und mal fragt: Ja, aber... Das war die Diskussionsstrategie, die wir verfolgt haben. Und ich glaube, die ist auch aufgegangen.“ (Originalton "Dialogansatz")

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Hotspot 3: Bauen und Wohnen

Ein großer Teil des Ressourcenverbrauchs in Deutschland, seien es Rohstoffe, Fläche oder Energie, steht in Verbindung mit Bauen und Wohnen. Rund ein Drittel aller Materialströme allein geht aufs Konto der Baubranche. Etwa in der gleichen Größenordnung, ebenfalls ein Drittel, liegt der Anteil der Raumwärme am Primärenergiebedarf in Deutschland. Eine weitere Zahl, die die ökonomische Bedeutung des Sektors verdeutlicht: Weit mehr als die Hälfte des deutschen Volksvermögens steckt in Immobilien.

Keine Frage, Bauen und Wohnen ist ein bedeutendes Bedürfnisfeld. Und zwar über die ganze Kette hinweg, angefangen bei der Rohstoffgewinnung, über das eigentliche Bauen, dann die Nutzungsphase, das Wohnen, über den Umbau, bis es schlussendlich zum Rückbau kommt (nicht immer).

Entsprechend fanden sich beim Hotspot Bauen und Wohnen Vertreter vom Deutschen Mieterbund, von Beratungsinstitutionen, vom BUND und Beteiligte aus unterschiedlichen Politikrichtungen am Tisch wieder, ein bunte Mischung. Dadurch verlief der Diskurs lebhafter als in den anderen Themenschwerpunkten, bisweilen auch kontroverser.

Beim Thema Bauen und Wohnen, so stellte sich schnell heraus, ging es weniger um technische Innovationen wie im Kupfer- oder auch im Stahlbereich. Die zentrale Aufgabe besteht vielmehr darin, Bewusstsein zu schaffen. Darin waren sich die Beteiligten des Dialogprozesses trotz ihrer verschiedenen Perspektiven einig. Auf Länder- und Kommunalebene gibt es zwar viele Informationen für künftige Bauherren, für Mieter und Vermieter, Tausende von Internetadressen zu diesem und jenem, aber insgesamt sind die Angebote versprengt und unzusammenhängend. Das gilt in besonderem Maße für den Schwerpunkt Rohstoffproduktivität und Ressourcenschonung. So entstand die Idee, das vorhandene Wissen zu bündeln und eine bundesweite Informationskampagne zu initiieren.
 Thomas Lemken erläutert das Vorgehen am Beispiel Ressourcenpass für Gebäude:

„Das ist sicher eine sinnvolle Sache. Beim Energiepass sieht der Käufer eines Hauses heute bereits: Die Immobilie verbraucht so viel Energie... möchte ich mir das antun? Oder suche ich mir effizientere Möglichkeiten? Diesen Ansatz kann man erweitern um das Thema Ressourcen. Dabei geht es um den Materialbedarf eines Hauses oder einer kleineren oder größeren Wohnung. Das kann durchaus die Kaufentscheidung beeinflussen, wenn sich das Bewusstsein verändert und man fragt: Wie viel habe ich mir da an Materialinput zugelegt?“  (Originalton "Energiepass - Ressourcenpass)

Das vorherrschende Leitbild für den privaten Bauherren ist nach wie vor das Haus im Grünen. Darin wird die kulturelle Dimension des Themas Bauen und Wohnen besonders deutlich. Erst später realisieren viele, die sich ihren Traum vom Einzelhaus erfüllt haben, dass sie sich nicht nur eine Hypothek eingehandelt haben, sondern auch weite Wege zur Arbeit, zur Schule und zum Supermarkt. Aus Sicht des Forschungsprojekts ist Bewusstseinsarbeit, die zeigt, dass Wohnen im Geschoss durchaus eine interessante Alternative sein kann, deshalb besonders willkommen.

Bauen im Bestand wurde als eines der Felder gesehen, wo sich das meiste Potenzial in Sachen Ressourcenproduktivität verbirgt. Neubau ist auch vor dem Hintergrund einer schrumpfenden Bevölkerung eher ein sekundäres Thema. Immerhin sind 75 Prozent der Gebäude in Deutschland, die 2020 benötigt werden, bereits vorhanden.

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Originaltöne

Staat und Rohstoffpreise
(Andreas Troge, UBA)

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Arbeitsproduktivität - Rohstoffproduktivität
(Rolf Kreibich, IZT)

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Unendliche Ressourcen
(Rolf Kreibich, IZT)

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Kupfer im Auto
(Rainer Lucas, WI)

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Dialogansatz
(Thomas Lemken, WI)

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Energiepass - Ressourcenpass (Thomas Lemken, WI)

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