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Die Pentagon Studie
Die Bedeutung des Klimawandels für die nationale Sicherheit
Andrew Marshall (82) ist der "Vater" des amerikanischen Star-Wars-Programms. Seit 1973 leitet er einen geheimen Think Tank, der oft weit im voraus Sicherheitsrisiken für die USA analysiert.
Im Jahr 2001 erhielt er vom amerikanischen Verteidigungsminister Rumsfeld den Auftrag, sich um das Programm der "smart weapons" zu kümmern. Marshall engagierte dafür u.a. Peter Schwartz, den Mann, der bei Shell die Szenarientechnik entwickelte.
Das Ergebnis ist die sogenannte Pentagon-Studie, die in den USA Monate unter der Decke gehalten wurde, bis sie kürzlich vom Wirtschaftsmagazin FORTUNE entdeckt wurde. Sie erregte in USA und Großbritannien wenige Wochen Aufsehen, in Deutschland wurde sie kaum erwähnt.
Die Pentagon-Studie bringt die US-Regierung in die Klemme, hört sie doch nun aus dem eigenen Haus von einem Szenario, von dem sie eigentlich nichts wissen will. Abrupter Klimawandel steht im Mittelpunkt. Viele Forscher warnen seit Jahren.
Die Sorge, dass der Klimawechsel die Welt innerhalb kürzester Zeit destabilisieren könnte. Durch die enormen Süßwassermengen, die von schmelzenden Gletschern und Polareis freigesetzt werden, könnte der Golfstrom schon in den nächsten Jahren an Kraft verlieren. Die Folge wären verheerende Dürren im Süden der USA, Überschwemmungen in China. Skandinavien würde sich in eine Eiswüste verwandeln, dicht besiedelte Küstenstaaten wie Holland oder Bangladesh würden überflutet. Millionen hungernder Flüchtlinge würden ihre Heimat verlassen und in die reichsten Länder u.a. USA drängen und die Reichen würden sich abschotten: fortress world entsteht.
Oder: Rohstoffarme Länder greifen aus Verzweiflung zu Waffen. Blutige Konflikte verwüsten weite Landstriche, die Welt am Rande des Zusammenbruchs... Klimawandel gefährlicher als Terrorismus...



