faktor-x.info wird seit Dezember 2011 nicht mehr gepflegt und steht nur noch als Archiv im Internet.

Aktuelle Informationen finden Sie im Lexikon der Nachhaltigkeit - www.nachhaltigkeit.info

HomeSitemapDrucken

BASF: Ökoeffizienz-Analyse

Die Ökoeffizienz-Analyse wurde 1996 entwickelt und seit dem mehr als 100 Mal angewendet. Es ist eine Methode, um ökologische Wirkungen und Kosten mit einander zu vergleichen, um strategische Entscheidungen vorzubereiten. Auf der ökologischen Seite wird dabei der gesamte Lebensweg eines Produkts von der „Wiege bis zur Bahre“ einbezogen. Von Abbau der eingesetzten Rohstoffe über die Herstellung, den Gebrauch bis zur Entsorgung. Dabei werden erfasst: der Rohstoff- und Energieverbrauch, die Emissionen in Luft und Wasser, schließlich Toxizitäts- und Risikopotential. Die Perspektive ist die des Kunden-Nutzens: z.B. das Färben von 1 000 Jeans, das Dämmen von einem Quadratmeter Hauswand oder die Lackierung eines Autos. Die Ökoeffizienz-Analyse fußt auf einer soliden wissenschaftlichen Basis
BASF kann damit ökonomisch und ökologisch vorteilhafte Produkte erkennen und das Portfolio ihrer Produkte optimieren. Auch Standortvergleiche sind möglich. Das gleiche gilt für Entscheidungen im Forschungs- und Entwicklungsbereich. Schließlich hilft die Ökoeffizienz-Analyse in der Kommunikation mit Kunden und gesellschaftlichen Gruppen wie Parteien und NGOs.

Überraschende Ergebnisse: Kunststoffflaschen aus PET sind ökologisch vorteilhafter als Glasflaschen; bei der Restmüllverwertung ist die Verbrennung besser als mechanisch-biologische Methoden; bei der Dämmung rangiert Neopor vor Steinwolle und Styropor, weil die Dämmung höher ist und so die Wand dünner sein kann, weniger materialaufwändig.