-
Merkel
Oktober 2007 -
Rohstoffmanagement
September 2007 -
Deutsche Rohstoffstrategie
April 2007 -
Energiepolitik und Macht
November 2006 -
New Deal
November 2006 -
Moriguchi
Oktober 2006 -
Bringezu
Oktober 2006 -
Meadows
Juni 2006 -
Ressourcenstrategie
für Deutschland
April 2006 -
MOSUS
Februar 2006 -
Europäische Ressourcenstrategie
Januar 2006 -
Umwelt in Europa
Dezember 2005 -
3 Aachener Studien
Oktober 2005 -
Ressourcenschutz in Hamburg
Oktober 2005 -
Göppel/Pfeiffer
Juli 2005 -
Transition Management
Juni 2005 -
Resourcenstrategie der EU
Februar 2005 -
Materialeffizienzpreis
jährlich -
OECD
April 2004 -
Meyer et al.
März 2004 -
Ressourcenpolitik
Mai 2003 -
Jänicke
Mai 2003 -
Halls
Mai 2003 -
Yamamoto
Mai 2003 -
Aloisi de Larderel
Mai 2003 -
von Weizsäcker
Mai 2003 - Linksammlung Politik
René Kemp - Transition Management
Transition Management ist ein langfristiger Innovationsprozess innerhalb einer Gesellschaft, der Weg zu einem fundamentalen Systemwechsel. Die Geschichte kennt viele Beispiele: vom Segelschiff hin zum Dampfer oder die Umstellung von Kohle- auf Gasheizung, wie sie in den Niederlanden bereits sehr früh, in den 60er Jahren geschehen ist. Aus den Niederlanden kommt auch das Konzept des Transition Managements. Es knüpft an solche Systeminnovationen an und will sie – diesmal bewusst – einsetzen auf einem Weg hin zu einer zukunftsfähigen Entwicklung. Effizienter Ressourceneinsatz ist ein Kernelement der Strategie. Dabei sind viele Akteure gefragt: Wissenschaftler und Universitäten, Unternehmen, Bürger und nicht zuletzt der Staat, der den Prozess maßgeblich gestaltet. Er moderiert einen Innovationsprozess nach dem Prinzip der Evolution: von Variation und Selektion. In den Niederlanden ist das Konzept des Transition Managements bereits eingegangen in die nationale Politik. Das Wirtschaftsministerium managt z.B. einen Prozess in Richtung auf eine nicht fossile Energieversorgung. Der Übergang von der Gasversorgung hin zu einer Wasserstoffwirtschaft, gespeist aus erneuerbaren Quellen, ist allerdings ungleich schwieriger als der von Gas zu Kohle: Erneuerbare Energie ist bislang deutlich teuerer als konventionelle, entscheidende technologische Bausteine für ein zukünftiges Energiesystem befinden sich noch in der Entwicklung. Dennoch: Der nächste Systemwechsel ist in den Niederlanden bereits beschlossene Sache.
René Kemp von der Universität Maastricht ist einer der geistigen Väter des Konzepts.
Im Interview erläutert er die Grundzüge des Vorgehens.
Externe Links
Download
|
|
Transition Management (Übersetzung) [90.04 KB] |
|
|
Transition Management (René Kemp) [171.11 KB] |
|
|
Strategien für ökoeffiziente Innovationen [276.1 KB] |



