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Wachstumsraten fallen
"Und da kommen wir zu einem zweiten Punkt, den ich nur kurz andeuten will, die Grenzen, die innerhalb einer kapitalistischen Gesellschaft für das Wachstum entstehen, haben erst einmal mit einem ganz trivialen Grund zu tun: Je größer bereits der Reichtum ist, desto geringer ist der (prozentuale) Zuwachs einer bestimmten Menge, die nicht einfach gesteigert werden kann. Das heißt, die Wachstumsraten gehen sowieso zurück. Und sie sind zurückgegangen. Es waren 3,8 Prozent in den vergangenen Jahren im (globalen) Durchschnitt, die nur durch China und Indien und einige andere Schwellenländer zustande gekommen sind. Nicht durch die Industrieländer, nicht durch die Länder der so genannten Dritten Welt, sondern nur durch Indien und China, die eine aufholende Phase gehabt haben, wie auch Deutschland ein Wirtschaftswunder erlebt hat und einige andere Länder auch. Das geht nicht so einfach weiter. Das Zweite, was wir sagen müssen, wir haben Grenzen, die mit dem Geld zu tun haben. Wachstum wird finanziert und das Geld hat seinen Preis, den Zins, die Rendite. Und die muss erst einmal verdient werden – durch Wachstum."



