-
Schwerpunkt Wachstum III
Oktober 2011 -
Schwerpunkt Wachstum II
September 2011 -
Schwerpunkt Wachstum I
August 2011 -
Zitate Merkel
Oktober 2007 -
Rohstoffmanagement
September 2007 -
Deutsche Rohstoffstrategie
April 2007 -
Energiepolitik und Macht
November 2006 -
New Deal
November 2006 -
Moriguchi
Oktober 2006 -
Bringezu
Oktober 2006 -
Meadows
Juni 2006 -
Ressourcenstrategie
für Deutschland
April 2006 -
MOSUS
Februar 2006 -
Europäische Ressourcenstrategie
Januar 2006 -
Umwelt in Europa
Dezember 2005 -
3 Aachener Studien
Oktober 2005 -
Ressourcenschutz in Hamburg
Oktober 2005 -
Göppel/Pfeiffer
Juli 2005 -
Transition Management
Juni 2005 -
Resourcenstrategie der EU
Februar 2005 -
Materialeffizienzpreis
jährlich -
OECD
April 2004 -
Meyer et al.
März 2004 -
Ressourcenpolitik
Mai 2003 -
Jänicke
Mai 2003 -
Halls
Mai 2003 -
Yamamoto
Mai 2003 -
Aloisi de Larderel
Mai 2003 -
von Weizsäcker
Mai 2003 - Linksammlung Politik
Vandana Shiva: Wachstum stiehlt das Brot der Armen
-
- © World Future Council
Vandana Shiva ist eine indische Umweltschützerin, Globalisierungskritikerin und Trägerin des alternativen Nobelpreises. Sie leitet die von ihr gegründete Research Foundation for Science, Technology and Ecology in Neu-Delhi und streitet für Biodiversität.
Das gegenwärtige Modell der Globalisierung bedeutet in ihrer Sprache: Globalisierung von Gewalt, Nichtnachhaltigkeit, wirtschaftlicher Ungleichheit und sozialer Ungerechtigkeit. Die Regeln der WTO, der Weltbank und des IWF sind heute von einer Art, dass sie die wirtschaftlichen und ökologischen Lasten der Armen vergrößern. Dieses Globalisierungmodell, das auf dereguliertem Handel ohne korrespondierende Ordnungspolitik basiert, führt nach ihrer Sicht in allen Gesellschaften zu wirtschaftlicher Unsicherheit und schafft so eine Kultur der Angst, die neue soziale Ausgrenzung, Intoleranz und religiösen Fundamentalismus schürt.
Ökonomisches Wachstum unter gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sieht sie äußerst kritisch. Mit Aristoteles unterscheidet sie zwischen Chrematistik, der Kunst des Gelderwerbs, und Oikonomia, der Erhaltung des Lebens. Ein Wirtschaftswachstum von jährlich 9 Prozent in ihrem Heimatland Indien hilft nach Vandana Shiva weder der Natur, noch der breiten Bevölkerung. Im Gegenteil: Boden, Biodiversität, Nahrung oder Wasser – sämtliche natürlichen Lebensgrundlagen sind in Gefahr und die soziale Spaltung nimmt zu.
Wir dokumentieren Ausschnitte einer Rede von Vandana Shiva, gehalten in Berlin am 20.05.2011.



