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Grenzen des Wachstums erweitern

"Wir werden voraussichtlich bis 2030 etwa eine Verdopplung des Weltbruttosozialprodukts erleben. Und deshalb ist die entscheidende Frage, ob es gelingt, dieses ökonomische Wachstum, also ein Wachstums der Güterproduktion und der Dienstleistungen, vom Naturverbrauch abzukoppeln. Das ist die entscheidende Herausforderung, der wir uns stellen müssen, abzukoppeln vom Verbrauch begrenzter Naturressourcen und der Überfrachtung der Biosphäre mit Emissionen, die zu dramatischen Veränderung in der globalen Ökologie führen. Der Klimawandel ist nur die Spitze des Eisbergs.

Es gibt ökologische Grenzen des Wachstums. Aber diese ökologischen Grenzen des Wachstums können und müssen durch zwei grundlegende Operationen erweitert werden: Die erste heißt eine Revolution in der Ressourceneffizienz, also mehr Wohlstand aus weniger natürlichen Ressourcen machen. Und die zweite große Operation heißt Substitution endlicher natürlicher Rohstoffe, und vor allem Substitution fossiler Rohstoffe durch biologische, also durch nachwachsende Rohstoffe, durch erneuerbare Energien. In gewisser Weise das, was Saint Simon gesagt hat: Wir müssen unsere Konsumption und Produktion auf das gründen, was sich regeneriert, also den großen Sprung in eine Solarenergiewirtschaft und eine Solarenergiegesellschaft und eine Ökonomie nachwachsender Rohstoffe. Das ist kurzgefasst das, was wir als grüne industrielle Revolution bezeichnen."

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O-Ton Ralf Fücks

Grenzen des Wachstums erweitern

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