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OECD will Ressourcenproduktivität anschieben
In einer wenig beachteten Empfehlung hat der Rat der OECD (Organisation for Economic Co-Operation and Development) die Mitgliedsländer aufgefordert, Maßnahmen zur Verbesserung der Information über Material- und Ressourcenflüsse einzuleiten. Im Einzelnen legt die OECD nahe, Werkzeuge zur Messung der Ressourcenproduktivität und der Materialströme auf der Ebene der Volkswirtschaften zu entwickeln und Bewertungsmethoden und Indikatoren bereitzustellen.
Geradezu revolutionär erscheint die Empfehlung, ökologische und ökonomische Daten durch die Analyse von Materialströmen, Ressourcenquellen und -flüssen und ökologischem Aufwand miteinander in Zusammenhang zu bringen und so makroökonomische Auswirkungen der Umweltpolitik zu analysieren.
Weiter geht es in diesem Papier um die Anwendung von Indikatoren für Ressourcenproduktivität nicht nur auf der Makroebene, das heißt auf der Ebene ganzer Volkswirtschaften, sondern auch auf der Mikroebene, auf Einzelbetriebsebene oder sogar auf Produktebene. Diese Indikatoren sollen vergleichbar und praktikabel sein.
Eine deutlichere Forderung nach so etwas wie MIPS ist bislang auf so hoher politischer Ebene nicht ausgesprochen worden. Auf dem nächsten G8 Gipfel im Frühjahr in Japan sollen konkrete Maßnahmen beschlossen werden.



