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Martin Jänicke - Ressourcensteuer ist die einzig sinnvolle Alternative
Martin Jänicke leitet die Forschungsstelle für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin. Er hat sich einen Namen gemacht mit vergleichenden Studien erfolgreicher Umweltpolitik. Jänicke ist u.a. Mitglied im Rat von Sachverständigen der Bundesregierung für Umweltfragen.
Der Ansatz einer input-orientierten Steuerung der Stoffströme, also eine Dematerialisierung, ist für Jänicke ebenso sinnvoll wie schwer in der Umsetzung. Widerstände kämen insbesondere von der Grundstoffindustrie, die in einer modernen Volkswirtschaft zwar nicht mehr wichtig ist, aber nach wie vor mächtig.
Trotzdem hält Jänicke die Erfolgsaussichten der Dematerialisierung für gut. Aber nicht aus ökologischen Gründen. Die Industriestaaten kämen perspektivisch gar nicht darum herum, die Steuerlast von der Arbeit weg zu nehmen. Die einzig verbleibende, sinnvolle Alternative: Ressourcen besteuern.



