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November 2006 - Moriguchi
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Oktober 2006 - Meadows
Juni 2006 - Ressourcenstrategie
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Februar 2006 - Europäische Ressourcenstrategie
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Oktober 2005 - Göppel/Pfeiffer
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jährlich - OECD
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Mai 2003 - Yamamoto
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Energiepolitik und Macht

Energiethemen haben in den Medien Konjunktur. Das hängt wesentlich an der Preissteigerung der vergangenen ein, zwei Jahre. So sieht es Alexander Jung, Wirtschaftsredakteur beim SPIEGEL. Das Nachrichtenmagazin hat sich in der jüngsten Zeit intensiv mit den Themen Energie und Ressourcen befasst.
Auch durch die Verteuerung von Energie, insbesondere Öl, haben sich neue politische Konstellationen ergeben. Für Deutschland, das fast komplett von Importen abhängig ist
(Factsheet "Versorgungssicherheit), ist das Thema Energiesicherheit ganz oben auf die Tagesordnung gerutscht. Für Europa gilt das ebenso, ja, für alle Mächte dieser Welt. Der Verteilungskampf um Ressourcen insgesamt hat sich verschärft.
Erich Follath, Politikredakteur beim SPIEGEL, sieht das Selbstbewusstsein der Länder, die über Energieressourcen verfügen, enorm gestärkt. Das gilt nicht nur für den russischen Präsidenten Putin, sondern ebenso für Venezuela und einige afrikanische Staaten. Man denke auch an die Drohungen des Iran gegenüber dem Westen, den Öl- und Gasexport zu drosseln. Energiepolitik ist in zunehmendem Maße Außenpolitik geworden und damit auch Machtpolitik.
Während der Energiemarkt sich wesentlich in staatlicher Hand befindet, sind es auf dem Markt für Erze in erster Linie private Unternehmen. Mächtige Oligopole sind in der Lage, ihre Preisvorstellungen durchzusetzen.
Erich Follath und Alexander Jung sind während ihrer Recherche weit herumgekommen, bis nach Qatar und Australien. Im Interview erläutern sie ihre Sicht der Dinge.




