-
Merkel
Oktober 2007 -
Rohstoffmanagement
September 2007 -
Deutsche Rohstoffstrategie
April 2007 -
Energiepolitik und Macht
November 2006 -
New Deal
November 2006 -
Moriguchi
Oktober 2006 -
Bringezu
Oktober 2006 -
Meadows
Juni 2006 -
Ressourcenstrategie
für Deutschland
April 2006 -
MOSUS
Februar 2006 -
Europäische Ressourcenstrategie
Januar 2006 -
Umwelt in Europa
Dezember 2005 -
3 Aachener Studien
Oktober 2005 -
Ressourcenschutz in Hamburg
Oktober 2005 -
Göppel/Pfeiffer
Juli 2005 -
Transition Management
Juni 2005 -
Resourcenstrategie der EU
Februar 2005 -
Materialeffizienzpreis
jährlich -
OECD
April 2004 -
Meyer et al.
März 2004 -
Ressourcenpolitik
Mai 2003 -
Jänicke
Mai 2003 -
Halls
Mai 2003 -
Yamamoto
Mai 2003 -
Aloisi de Larderel
Mai 2003 -
von Weizsäcker
Mai 2003 - Linksammlung Politik
Eine 5WIN Situation - 3 Aachener Studien
Die drastische Steigerung der Ressourcenproduktivität ist aus vielen Gründen von zentraler Bedeutung. Sie ist wichtiger Bestandteil jeder Zukunftsstrategie. Eine Angleichung der Entwicklungs- und Schwellenländer an das Wohlstandsniveau der westlichen Industriegesellschaften ist mit derzeitiger Ressourcenproduktivität schlicht unmöglich.
Aachener Studien
Für die wirtschaftliche Entwicklung hierzulande hat die Steigerung der Produktivität große Bedeutung. Die Ressourcenproduktivität steigt nur um etwa 1,5% pro Jahr, die Arbeitsproduktivität wächst sein vielen Jahren um mehr als das Doppelte. Wegen des geringen Gesamtwachstums führt dies zu den bekannten Problemen auf dem Arbeitsmarkt.
Von der Großindustrie werden die offenbar brachliegenden Potenziale teilweise erkannt und genutzt. In der klein- und mittelständischen Wirtschaft dagegen herrscht großer Aufklärungsbedarf. In einigen Ländern wie Japan (siehe Beiträge zu Halls und Yamamoto) aber auch in den Überlegungen der EU spielen künftige Strategien zur Verbesserung der Ressourcenproduktivität eine Rolle. In breiten Kreisen deutscher Politik scheint das Thema jedoch derzeit noch nicht angekommen.
Welche gesellschaftlichen Chancen bietet die Steigerung der Ressourcenproduktivität? Wie sind sie zu erschließen? Diesen Fragen gingen im Auftrag der Aachener Stiftung Experten in 3 Studien nach. Dazu wurde das gegenwärtig wohl leistungsfähigste volkswirtschaftliche Prognosemodell für Deutschland INFORGE/PANTA RHEI genutzt.
Ergebnisse
- Die Erhöhung der Ressourcenproduktivität birgt enorme Vorteile für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Unter relativ einfach zu realisierenden Rahmenbedingungen ergibt sich ein Gewinn von ca. einer Million Arbeitsplätzen und eine deutliche Entlastung der Staatsfinanzen.
- Kommt dazu noch eine Ressourcensteuer und eine aufkommensneutrale Einkommenssteuer ergibt sich bis 2020 eine 5 WIN Situation. 100 Milliarden mehr für den Staat, 120 Milliarden mehr für die Unternehmen, 1 Million mehr Arbeitsplätze, 12% mehr Bruttoinlandsprodukt. Und all das bei deutlich weniger Ressourcenverbrauch.
- Wird Mehrwertsteuer anstatt auf Dienstleistung auf Materialverbrauch erhoben, steigt die Arbeitnehmerzahl noch mal um ca. 150.000 und die Schattenwirtschaft wird gedämpft. Die Ressourceneinsparung ist allerdings nicht so hoch
- Zu erschließen sind diese Benefits durch Informations-, Beratungs- und Innovationsprogramme für Unternehmen in wenigen Branchen. Diese sind die Schlüsselsektoren mit dem höchsten Materialverbrauch.
Ressourcenproduktivität als Chance - Ein langfristiges Konjunkturprogramm für Deutschland: ISBN 3-8334-3463-5
Download
"Ressourcenproduktivität als Chance"
(Buch 312 Seiten)
Zusammenfassung der Studien
(36 Seiten)



