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Kirchhoff Automotive GmbH: Restbandverarbeitung am Umformautomat: Schrott vermieden, Arbeitssicherheit erhöht
Das Unternehmen beliefert die internationale Automobilindustrie mit Strukturteilen aus der Blechumformtechnik. Im vergangenen Jahr wurde dafür Stahlblech in einer Größenordnung von ca. 50.000 Tonnen verarbeitet. In der Produktion verbleiben von einer Blechrolle aber 4,5 bis 6 Meter Restband ungenutzt. Diese Restband wurde unter großem Arbeitsaufwand aus der Maschinne herausgezogen und anschließend dem Schrott zugeführt. Hier setzt die Maßnahme zur Erhöhung der Materialeffizienz an. Sobald das Blech nicht mehr durch die Vorschubrollen transportiert werden kann, schaltet sich ein Magnetband zu, mit dessen Hilfe das Material weiter transportiert werden kann. Somit ist möglich, die Blechrolle bis auf ein Reststück von 0,7 m zu verarbeiten. Ganz nebenbei wird auch die Arbeitssicherheit erhöht, denn das kleine Reststück kann ohne Verletzungsgefahr aus der Maschine herausgenommen werden.
Im September 2005 erhielt die Firma Kirchhoff Automotive GmbH für dieses Verfahren den Materialeffizienzpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.



