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Deutsche Gumtec: Gummi-Twist in der Rotormühle
Gummi-Abfälle landen heute immer noch oft in Zementöfen und anderen thermischen Anlagen, weil die Aufbereitung zu neuen Produkten bisher als extrem schwierig galt. Im patentierten Gumtec-Verfahren werden vulkanisierte Gummireste aus der Produktion und Verarbeitung in einer Rotormühle zerkleinert. Diese aktiven Gummimehle sind ein echter Ersatz für den Rohstoff und werden qualitativ den höchsten Ansprüchen gerecht. Die Rohstoffsubstitute können ohne Verlust der mechanischen Eigenschaften der Originalrezeptur in größeren Mengen wieder zugeführt werden. Dabei wird rezepturrein gearbeitet, d.h. die Produktionsreste einer spezifischen Kautschukrezeptur werden genau dieser wieder zugeführt. Für Kautschukverarbeiter ist das Verfahren ein Weg zur Senkung der Materialkosten und eine intelligente Lösung der Abfallproblematik.
Die Deutsche Gumtec AG aus Halle/Saale wurde für die Entwicklung dieses Verfahrens zur Zerkleinerung von Gummi mit dem im Dezember 2004 erstmalig vergebenen Materialeffizienzpreis im Bereich Chemie ausgezeichnet.



