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News


30.08.2006 Going Global on Eco-Efficiency

Going Global on Eco-Efficiency -
Finland's Initiative towards a New Generation of Environment Policy
Dies ist der Titel eines Diskussionspapiers des finnischen Ministeriums anlässlich des informellen Treffens der Umweltminister vom 14. bis 16. Juli 2006 in Turku, Finnland. Dieses Dokument beinhaltet die Forderung nach einer Vision, nach neuen Methoden, um den wachsenden Ressourcenverbrauch und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Klima, Artenvielfalt und Ökosysteme zu stoppen.
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20.07.2006 Peak Oil

Was geschieht, wenn der Förderhöhepunkt von Erdöl überschritten sein wird? Das ist die Frage, wie sie in einer Reihe von Publikationen in den USA diskutiert wird. Eine Reihe von Autoren kommt zu dem Schluss: Ja, der Förderhöhepunkt, der Peak, steht unmittelbar bevor. Und er wird gewaltige Auswirkungen haben: auf den Alltag, auf die Wirtschaft, auf die globale Kultur insgesamt. Lesen Sie hier mehr zum Thema: Peak Oil - Die Öra nach dem billigen Öl


26.06.2006 Materialeffizienzpreis 2006

Bereits zum dritten Mal schreibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Deutschen Materialeffizienzpreis aus. Bis zum 30. September 2006 können sich kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Deutschland um den mit fünfmal 10.000 Euro dotierten Preis bewerben. Kriterien zur Bewertung der Beiträge sind Innovationsgrad und Originalität, die konkrete Darstellung des erzielten Erfolges sowie eine mögliche Übertragbarkeit auf andere Unternehmen.

Weitere Informationen zum Materialeffizienzpreis 2006


20.06.2006 Die Grenzen des Wachstums. Das 30-Jahre-Update

Dieses Buch bildet neben den Arbeiten von Prof. Friedrich Schmidt-Bleek die wissenschaftliche Grundlage für die Stiftungsarbeit, denn dort wurde schon in der ersten Ausgabe von 1972 die Dematerialisierung als dringend notwendig für jede zukünftige Entwicklung erachtet. Die Neuausgabe aktualisiert nicht nur alle Daten, sie legt auch dar, dass innovative Techniken allein nicht ausreichen, sondern tiefschneidende Önderungen nötig sind auf der Ebene der Gesetzgebung, der Investitionspolitik, des Finanz- und Bildungswesens. Hier in diesen strukturellen Veränderungen liegen die echten Chancen. Es geht nicht um kleine Reformen, es geht um fundamentalen Kurswechsel, um Revolution im Sinne von menschlicher Evolution.

Donella Meadows, Jorgen Randers, Dennis Meadows: Grenzen des Wachstums.
Das 30-Jahre-Update. Hirzel Verlag. Juni 2000


14.06.2006 ConAccount Meeting 2006

Vom 13. bis 14. September 2006 findet in Wien die ConAccount am IFF Institute for Social Ecology statt. Diesjähriges Thema Dematerialization across scales: Measurement, empirical evidence, future options.


10.06.2006 Massenströme

http://www.materialflows.net/
DAS neue Portal zum Thema! Alle relevanten Daten zu Massenströmen. Warum sie wichtig sind, wie man sie benutzen kann und wofür, warum sie politikrelevant sind. Wie sieht unsere weltweite Abbaurate an Ressourcen aus? Was sind die Trends? Eine hilfreiche Sammlung für Fachleute und sehr interessierte Laien.


01.05.2006 Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit

Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit ist im Mai 2006 das Monatsthema im österreichischen Internetportal der Nachhaltigkeit. SERI (Sustainable Europe Research Institute) zeichnet verantwortlich für die Zusammenstellung des Inhaltes. Fakten und Kommentare, übersichtlich und leicht verständlich dargestellt.


01.04.2006 Tagung im BMU

Die Steigerung der Ressourcenproduktivität und die Entwicklung einer Ressourcenstrategie sind Herausforderung und Chance für ein Hochtechnologieland wie Deutschland, denn ressourceneffiziente Produkte und Produktionsverfahren werden die Zukunft bestimmen.
Die Tagung der Aachener Stiftung Eine Ressourcenstrategie für Deutschland - Handlungsbedarf, Bausteine, Forderungen fand am 4. April 2006 im Bundesumweltministerium statt und thematisierte die Herausforderungen, die Aktionen anderer Staaten auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene und mögliche Handlungsfelder für Deutschland.  Weitere Informationen zur Tagung sowie die Präsentationen zum Download finden Sie hier im Bereich Politik


01.03.2006 Faktor X Fact Sheets

Faktor X als langfristige Zukunftsstrategie. Ein Plädoyer für die Entwicklung einer nationalen Ressourcenstrategie. Fakten und Argumente rund um Stoffströme, Versorgungssicherheit, ressourcenbezogene Wirtschaftspolitik, Indikatoren, globale Verteilung, best practices, Politikmaßnahmen.
Die von der Aachener Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Bert Beyers erstellten Fact Sheets finden Sie auf der Website der Aachener Stiftung zum Download.


01.02.2006 Ist Europa sustainable?

Oder könnte es sustainable werden? Rund drei Jahre lang hat das internationale Forschungsprojekt MOSUS diese Fragen bewegt. Die Ressourcenfrage stand dabei obenan. Ein Computermodell, das die globalen Stoff- und Handelsströme modelliert, bildete die wissenschaftliche Grundlage. Zwei unterschiedliche Sustainability-Szenarien wurden entwickelt, mit einem zeitlichen Horizont bis 2020. Noch nie ist Sustainability so breit und so tief im europäischen Rahmen untersucht worden. Nicht nur stoffliche Aspekte gingen in das wissenschaftliche Projekt ein, sondern auch wirtschaftliche und soziale Fragen. Mosus ist ein Stück Politikberatung: Es zeigt Entwicklungsmöglichkeiten der Europäischen Union auf, die die globale Wettbewerbssituation des Wirtschaftsraums EU ebenso in Rechnung stellen wie Fragen der Nachhaltigkeit. Lesen Sie hier mehr zum Thema


01.02.2006 Buchempfehlung: Die Zukunft der Erde

Mirjas gewichtiger Morgen
Mirja wacht auf und legt die 12,5 kg schwere Armbanduhr um ihr Gelenk, sie schlüpft in ihre 30 kg schweren Jeans, macht sich Kaffee mit ihrer 52 kg schweren Maschine und trinkt aus ihrem 1,5 kg schweren Becher die gewohnte Erfrischung. Nachdem sie ihre 3,5 kg schweren Joggingtreter angezogen hat, radelt sie mit ihrem 400 kg schweren Fahrrad zum Büro. Dort angekommen, schaltet sie ihren tonnenschweren Computer ein und führt ihr erstes Gespräch mit ihrem 25 kg wiegenden Telefon. Der Tag von Mirja hat begonnen - wie jeder Tag. Dieses Mal aber mit ökologischen Rucksäcken. (Aus dem Beitrag Ohne Dematerialisierung keine Nachhaltigkeit von Prof. Friedrich Schmidt-Bleek)

Die Zukunft der Erde - Was verträgt unser Planet noch?, herausgegeben von Ernst Peter Fischer und Klaus Wiegandt. Mit Beiträgen international renommierter Experten verschiedener Disziplinen über Grenzen, Möglichkeiten und Szenarien der Zukunft unseres Planeten und der Weltgesellschaft.


01.02.2006 Clean, Clever, Competitive

Anlässlich eines Treffens des Umweltrates im Jahr 2005, initiierte der niederländische Umweltminister Van Geel einen Dialog zwischen Unternehmern und Interessenvertretern (NGO,Äôs) über die Zukunft von ökoeffizienten Innovationen. Im Januar 2006 traf sich diese Expertengruppe bereits zum 3. Mal und einigte sich in einem Gutachten auf die wesentlichen Punkte.

Ökoeffiziente Innovationen kurbeln die Wirtschaft an und steigern die Wettbewerbsfähigkeit. Dadurch sind sie ausschlaggebend für die nachhaltige Entwicklung in Europa gemäß der Lissabon-Agenda und den Richtlinien für nachhaltige Entwicklung. Ökoeffiziente Innovationen bieten ein Zeitfenster. Wenn die EU im Wettbewerb auf dem Weltmarkt führend bleiben will, besteht Handlungsbedarf.

siehe auch Interview mit Rene Kemp


16.01.2006 Europäische Ressourcenstrategie

Die Europäische Kommission hat heute (21.12.2005 - Anmerkung der Redaktion) ein neues Konzept für eine nachhaltigere Nutzung natürlicher Ressourcen vorgeschlagen. Diese Strategie zielt darauf ab, die negativen Auswirkungen der Nutzung von Ressourcen in einer wachsenden Wirtschaft in Europa und weltweit zu reduzieren. Werden die Ressourcen nicht nachhaltig genutzt, so führt dies unter anderem zum Klimawandel aufgrund der Nutzung fossiler Brennstoffe, sowie zur Überbeanspruchung von sauberem Wasser und Boden und der Überfischung. Die Strategie konzentriert sich auf die Verbesserung der Sachkenntnisse, die Entwicklung von Monitoringinstrumenten und die Stärkung strategischer Konzepte in spezifischen Wirtschaftssektoren, den Mitgliedstaaten und auf internationaler Ebene. Diese Strategie ist eine der sieben im Rahmen des 6. Umweltaktionsprogramms (2002-2012) geforderten thematischen Strategien. Sie ist eng mit der thematischen Abfallstrategie verknüpft, die ebenfalls heute angenommen wurde.
Quelle: IP/05/1674, Brüssel, den 21. Dezember 2005

Lesen Sie hier mehr zum Thema.

 


21.12.2005 Die Wende der Titanic

Herbert Rauch, Alfred Strigl: Die Wende der Titanic - Wiener Deklaration für eine zukunftsfähige Weltordnung
Die Wiener Deklaration für eine zukunftsfähige Weltordnung, ist ein radikales Buch im besten Sinne, ein an die Wurzel gehendes. Sie ist das Produkt eines mehrmonatigen Diskussionsprozesses im österreichischen Raum, an dem u.a. Ministerien, Wirtschaftsverbände, NGOs und kirchliche Stellen mitgewirkt haben. Die Leitfrage: Wie ist Nachhaltigkeit auf diesem Planeten möglich? Ein Schlüsselthema ist der zukünftige Umgang mit Ressourcen. Lesen Sie hier mehr zum Thema.


21.12.2005 Die Umwelt in Europa

The European environment - State and outlook 2005
Ein Schwerpunkt des aktuellen, des dritten Umweltberichts der European Environment Agency (EEA) sind Energie- und Ressourcenfragen. Effizienzfortschritten, etwa bei der Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch, stehen Tendenzen gegenüber, Umweltbelastungen in Länder jenseits der EU-Grenzen zu verlagern. Auf fast 600 Seiten fasst der Bericht die wichtigsten Fakten und Perspektiven zusammen.
Lesen Sie hier mehr zum Thema.

 


18.10.2005 Eine 5 WIN Situation - 3 Aachener Studien

Die drastische Steigerung der Ressourcenproduktivität ist aus vielen Gründen von zentraler Bedeutung. Sie ist wichtiger Bestandteil jeder Zukunftsstrategie. Eine Angleichung der Entwicklungs- und Schwellenländer an das Wohlstandsniveau der westlichen Industriegesellschaften ist mit derzeitiger Ressourcenproduktivität schlicht unmöglich.
Welche gesellschaftlichen Chancen bietet die Steigerung der Ressourcenproduktivität? Wie sind sie zu erschließen? Diesen Fragen gingen im Auftrag der Aachener Stiftung Experten in 3 Studien nach. Dazu wurde das gegenwärtig wohl leistungsfähigste volkswirtschaftliche Prognosemodell für Deutschland INFORGE/PANTA RHEI genutzt.
Lesen Sie hier mehr zum Thema.


18.10.2005 Neuerscheinung: Materialeffizienz

Die wirtschaftliche Entwicklung zwingt derzeit viele Unternehmen und die öffentliche Hand zu sparen. Ursache sind sinkende Einnahmen, einbrechende Umsätze und schwankende Rohstoffpreise. Sparmaßnahmen setzen oft am Kostenpunkt Personal an, obwohl bei Energie- und Materialkosten ebenfalls erhebliche Einsparungs- und Innovationspotentiale liegen. Ein Blick in die Praxis zeigt, dass es viele gute Beispiele zu einer möglichen Realisierung gibt. Von einer systematischen Umsetzung der Idee Materialeffizienz kann in der Wirtschaft und im Beschaffungswesen - auch der öffentlichen Hand - allerdings noch keine Rede sein.
Materialeffizienz - Potenziale bewerten, Innovationen fördern, Beschäftigung sichern
Christa Liedtke, Timo Busch (Hrsg.), ISBN 3-936581-81-9


20.07.2005 J. Göppel, J. Pfeiffer: Konjunktur durch Natur

Wege zu mehr Beschäftigung mit marktwirtschaftlicher Umweltvorsorge
Die Organisationsmuster der Natur bieten überraschende Orientierungshilfen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. In Rückbesinnung auf die ordnungspolitischen Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft schlagen die Autoren detaillierte Maßnahmen vor, die Innovationen beim Einsatz von Energie und Rohstoffen begünstigen. Dadurch wird Deutschland zu einer wirtschaftlichen Dynamik zurückfinden, die endlich auch wieder neue Arbeitsplätze entstehen lässt. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die dafür notwendige konkrete Diskussion in Gang zu setzen.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Dematerialisierung bei der CDU/CSU und ein Interview mit Josef Göppel.


27.06.2005 Transition Management

René Kemp von der Universität Maastricht erläutert das Zusammenwirken von Ökonomie und Ökologie in Betrieben unter dem Slogan clean, clever, competitive. 30 Jahre nachsorgenden Umweltschutzes und ungeliebter Reglementierungen für die Umwelt sind für ihn genug. Es bedarf neuer Strukturen zum Wohle aller. Die müssen mit einer Langfristperspektive geschaffen werden und zwar in Kooperation von Betrieben, Investoren, Staat, Wissenschaftlern, Konsumenten und Erziehern. Dabei geht es hauptsächlich um drei Innovationsbereiche: Technik, Organisation und Präsentation. Ökonomie und Ökologie können unter dem Gesichtspunkt der Wettbewerbsfähigkeit zum Verkaufsschlager werden.

Weiterhin stellt Kemp sein Konzept zur Findung langfristiger gesellschaftlicher Ziele und Visionen da. Er nennt es Transition Management. Dies ist ein Politikinstrument zum Management von langfristigen Systemveränderungen und -übergangen. Die Zukunft ist ungewiss, die Lösungen für Probleme vielschichtig, komplex und dauernden Önderungen unterworfen - in dieser Situation hat Kemp diese Art darwinistisches Modell von Selektion und Evolution entworfen, das es immerhin inzwischen zum offiziellen Politikinstrument der Niederlande gebracht hat.

Interview René Kemp


24.06.2005 Ressourcenleichter Wirtschaften - Materialeffizienz steigern - Triebkräfte für den Wirtschaftsaufschwung

Gesamtwirtschaftlich ergeben sich aus der zunehmenden Verbreitung leichterer Produktionsweisen auf zwei Ebenen positive Impulse: Eine Strategie, die den Material- und Energieeinsatz durch innovativere Alternativen ersetzt stärkt zum einen die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen (bzw. europäischen) Wirtschaft, indem sie Kosten senken und /oder Zukunftsmärkte früh besetzen kann. Rohstoffarme Länder wie Deutschland vermindern gleichzeitig ihre Abhängigkeit von Rohstoffimporten und damit ihre Verwundbarkeit durch globale wirtschaftliche Entwicklungen. Die steigenden Preise auf den Welt-Rohstoffmärkten liefern hierzu zusätzliche Anreize. Damit werden Arbeitsplätze erhalten und staatliche Haushalte durch höhere Steuereinnahmen und geringe Sozialtransfers entlastet. Zum anderen vermindert eine ressourcenleichtere Wirtschaftsweise die hohen gesellschaftlichen Kosten ungelöster Umweltprobleme relativ zu einer Fortschreibung des Status Quo.

Autoren: Christoph Erdmenger, Dr. Hartmut Fischer, Götz von Stumpfeldt
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