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News


11.10.2007 Potsdam Memorandum

Vom 08. – 10. Oktober lud das Potsdam Institut für Klimaforschung ausgewählte Persönlichkeiten, darunter 15 Nobelpreisträger, zum Symposium "Global Sustainability - A Nobel Cause" ein.  „Die Klimastabilisierung lässt sich aber nicht mit der bisherigen Nutzung von Ressourcen vereinen. (....) Positive Rückkopplungen im Klimasystem könnten Veränderungen herbeiführen, die unsere Fähigkeit zur Anpassung überschreiten..“ Die Schlussfolgerung “Die großen, sozialen, politischen und technologischen Veränderungen könnten über das hinausgehen, was heutigen Regierungsstrukturen möglich ist.“ macht klar, dass wir schnell sehr innovative Instrumente brauchen, um zu versuchen, dieser Herausforderung zu begegnen.

Das  POTSDAM MEMORANDUM  vom 10. Oktober 2007  spricht daher von einer dringend nötigen Great Transformation.


06.10.2007 Overshoot Day

Ressourcen für 2007 sind verbraucht - heute ist "Ecological Debt Day".
Ab dem 6. Oktober verbraucht die Menschheit mehr Ressourcen als der Planet in diesem Jahr zur Verfügung stellt. Das haben Wissenschaftler des Global Footprint Network anhand des Ökologischen Fußabdrucks ermittelt. Das ist Raubbau an der Natur. Eine der bedeutendsten Folgen dieses jahrelangen, weltweiten Raubbaus ist der Klimawandel.

 


02.10.2007 The Business Case for Climate Protection

Wal-Mart, der größte Einzelhändler der Welt, startete letzte Woche in USA sein Pilotprojekt zur CO2-Reduktion. Durch Effizienzerhöhung in der Wertschöpfungskette werden enorme Energiekosten eingespart. Damit geht zum ersten Mal ein Einzelhändler mit seinen Lieferanten den Weg in eine CO2-ärmere und ressourcenschlanke Zukunft. Der Klimawandel ist ein Symptom des enormen Ressourcenverbrauches. Mehr zu Firmen, die sich der Ressourcen- und Energieproduktivität widmen, lesen Sie in The Business Case for Climate Protection von Hunter Lovins.


26.09.2007 Indikatoren für Ressourcennutzung

Seit Anfang September 2007 gibt es bei SERI eine eigene Website, die zu Indikatoren für Ressourcennutzung informiert (siehe auch News vom 31.10.2006). www.materialflow-consensus.net


25.09.2007 Ressourceneffizienz - Der neue Reichtum der Städte

Leere Kassen - reiche Städte? Ein scheinbarer Widerspruch, der in dieser Neuerscheinung des Wuppertal Institutes aufgeklärt wird. Denn gemeint sind die unsichtbaren Schätze der Kommunen, die, weil nicht erkannt, auch nicht genutzt werden. Jene Potenziale, die im ressourceneffizienten Wirtschaften liegen.

Kommunale Politiker und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen nehmen hier die Spur auf und werden fündig: auf den Straßen, in den Leitungen und Kanälen unter der Erde, hinter den Gebäudefassaden oder bei den kommunalen Unternehmen, die Strom, Wasser, Gas oder Wärme bereitstellen, Abfall entsorgen oder öffentliche Mobilität ermöglichen und in den Betriebsabläufen des Unternehmens "Kommune" selbst. Überall können der Rohstoffverbrauch gesenkt und Prozesse optimiert werden. Ein aktives Stadtmanagement, das langfristig plant, Netzwerke nutzt, Bürgerinnen und Bürger und die eigenen Mitarbeiter einbezieht, hat dafür beste Voraussetzungen. Hierzu gibt dieses Buch Anregungen und Beispiele.

Ressourceneffizienz - Der neue Reichtum der Städte
Impulse für eine zukunftsfähige Kommune


07.09.2007 Kraftwerksprojekten droht das Aus

Die Rohstoff-Hausse beginnt auf die Infrastrukturpreise durchzuschlagen. Stark gestiegene Energie- und Rohstoffkosten haben die Baukosten u.a. für Großkraftwerke in den letzten vier Jahren um beinahe 50% steigen lassen. Waren pro Kilowatt Kraftwerkleistung 2004 noch 820 Euro Investitionssumme fällig, müssen heute bereits 1.500 Euro aufgewendet werden (Quelle Handelsblatt, 5.9.2007) Das Handelsblatt vom 5.9.2007 berichtet, dass einige Neubauprojekte für Kraftwerke bereits fallen gelassen wurden. Von 50 in Deutschland geplanten Kraftwerken seien derzeit nur 19% im Bau, 22% seien - zumindest vorläufig - zurück gestellt. Damit drohen Kapazitätsengpässe und weitere Strompreissteigerungen.


07.09.2007 Rohstoffmanagement

Wie eine umweltschonende Ressourcenpolitik aussehen kann, ist Gegenstand zahlreicher Publikationen. Faktor 10 ist das Leitbild, runter mit den Ressourcenverbräuchen und den damit verbundenen ökologischen Rucksäcken. Wie kann Ressourcenpolitik der Friedensförderung und der Entwicklungspolitik dienen? In einem ersten gemeinsamen Fachworkshop der Stiftung Entwicklung und Frieden, der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und dem Wuppertal Institut am 10.-11. Mai 2007 in Berlin wurde das Konfliktpotenzial der sich verknappenden (mineralischen und Energie-) Rohstoffe untersucht. Weitere Informationen erhalten Sie hier im Bereich Politik.


01.09.2007 Ressourcenproduktivität

Für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte Projekt "Steigerung der Ressourcenproduktivität als mögliche Kernstrategie einer nachhaltigen Entwicklung" liegen erste Ergebnisse vor. Sie zeigen präzise Hinweise für die Fortentwicklung bestehender Berichts- und Informationssysteme. Darüber hinaus wurden ressourcenintensive Produktphasen, Produktions- und Verwertungsmuster identifiziert, aber auch institutionelle und organisatorische Innovationen zur Steigerung der Ressourceneffizienz mit berücksichtigt. Schließlich wurden Politikinstrumente auf der Mikro-, Meso- und Makro-Ebene analysiert und Politikempfehlungen für einen Policy Mix entwickelt mit großen Erfolgsaussichten zur Steigerung der Ressourcenproduktivität. Die Ergebnisse stehen auf der Projekthomepage zum Download zur Verfügung.


16.08.2007 Energiekrise

Auf der deutschen Website der Association for the Study of Peak Oil & Gas (ASPO) steht ein bemerkenswertes Interview von "Le Monde" mit Dr. Fatih Birol, dem Chefökonom der eher konservativen Internationalen Energieagentur (IEA). Zitat: "Ich hoffe wirklich, daß die Öl verbrauchenden Länder den Ernst der Situation verstehen und sehr starke politische Maßnahmen ergreifen, um das Nachfragewachstum zu verlangsamen." Es ist schon verwunderlich, daß der alarmierende Inhalt so wenig Beachtung in den Medien fand. Das komplette Interview finden Sie hier.

Auch die Financial Times Deutschland resümiert am 17.07.07 "Der Gipfel der Ölförderung ist bald erreicht, die Reserven auf dem Globus sind endlich - eine Horrorvorstellung für die Weltwirtschaft. Statt diese Einsicht zu verdrängen, sollte Politik handeln". Den kompletten Artikel finden Sie hier.


17.07.2007 Die chinesische Wasserkrise

Am  6. Juli 2007  berichtet die FAZ über China:

 "312 Millionen Bewohner ländlicher Regionen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 70 Prozent aller Flüsse und Seen sind verschmutzt. 20 Prozent der Trinkwasserquellen erreichen nicht den nationalen Sauberkeitsstandard. Von 661 Städten haben 278 keine Kläranlagen und leiten ihre Abwässer direkt in die Flüsse. Zwei Drittel aller chinesischen Städte leiden unter Wasserknappheit. Jedes Jahr verschwinden in China an die dreißig Seen."

"Es ist die schärfste Warnung, die Chinas Umweltminister Pan Yue je ausgesprochen hat. Die Entwicklungspolitik habe China an den Rand des Zusammenbruchs seiner Umwelt und seiner Ressourcen gebracht. Das Leben der Menschen sei in großer Gefahr."

Download Artikel


06.07.2007 One Planet Business

"One Planet Business" ist eine neue, im Frühjahr 2007 angelaufene Kooperation des WWF und SustainAbility, unterstützt u.a. von Arthur D. Little und dem Global Footprint Network. Diese globale Initiative setzt auf Kooperation und bringt Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Es geht darum, in einem gemeinsamen Konsultationsprozess Wege zu finden, die Nachfrage nach Ressourcen in den Systemgrenzen des Planeten zu halten. Den Anlass formulieren die Initiatoren so:

"Global society is on a collision course with the finite limits of our one planet. More resources are being consumed more quickly than at any time in human history. The impacts associated with the consumption significantly outstrip the ability of the planet´s ecological systems to replace and repair the damage being done. The starkest example of that is climate change." 

Die Initiative will Wege entwickeln, weiterem Overshoot entgegenzutreten. Der Abschlußreport soll 2009 vorliegen.


30.06.2007 Heinrich-Böll-Stiftung

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat im Frühjahr 2007 einen Dialog zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen aus den traditionell rohstofimportierenden Ländern, aus rohstoffreichen afrikanischen Ländern sowie Akteuren aus SChwellenländern begonnen. Anlass war die deutsche G8-Präsidentschaft. Das Resultat: das Memorandum "Haben und Nichthaben".


15.06.2007 Policy Instruments for Resource Efficiency

Mit dem Kompendium "Policy Instruments for Resource Efficiency" legten die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), das Wuppertal Institut (WI) und das Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) mit Unterstützung des BMZ im April eine aktuelle, internationale und strukturell innovative Übersicht vor. Die spezielle Zielgruppe über Europa hinaus sind Stakeholder und Entscheidungsträger in sogenannten Entwicklungsländern.

Betrachtet werden Instrumente aus folgenden Bereichen: Ökonomie, Ordnungsrecht, Forschung, Bildung, Zusammenarbeit und Information. Die dabei zu Grunde liegende Übersichtsmatrix umfaßt jeweils: Definition und Zielvorgabe der Maßnahme, Funktionsweise, Stärken und Schwächen, Erfolgsfaktoren, Referenzangaben und Case Studies. Zusätzlich werden die Maßnahmen in eine "Ressource Efficiency Policy Matrix" eingeordnet und mit Hilfe eines "Resource Efficiency Policy Radar" leicht zugänglich gemacht.


15.06.2007 Nachhaltig wirtschaften – Natürliche Ressourcen und Umwelt schonen

Die Broschüre "Nachhaltig wirtschaften - Natürliche Ressourcen und Umwelt schonen" bietet eine datengestützte Rückschau über die Bereitstellung und Nutzung wirtschaftlich bedeutender Ressourcen für die Produktion sowie ihren Konsum durch private Haushalte in Deutschland. Sie begrenzt sich auf die Ressourcenkategorien Rohstoffe, Energie, Wasser und Fläche und zeigt die durch deren Nutzung unmittelbar ausgelösten Umweltwirkungen sowie gesellschaftlichen Maßnahmen zur Entlastung der Umwelt. Kennzahlen und Trends zeigen, an welcher Stelle der Bereitstellungs-, Produktions- und Konsummuster sich Effizienzgewinne abzeichnen. Ebenso machen die Kennzahlen und Trends deutlich, wo die Ressourceneffizienz besonders zu steigern ist. Sie sind quantifizierte Anhaltspunkte, an denen sich Deutschland bei der Formulierung von Instrumenten und Maßnahmen orientieren kann, um das Gemeinschaftsziel einer Entkopplung der Umweltbeanspruchung von den wirtschaftlichen Entwicklungen und eine Senkung der Umweltbelastungen gemäß thematischer EU-Strategie für eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen zu erreichen.


14.06.2007 Der Sustainable Value Ansatz

Der Sustainable Value Ansatz misst unternehmerische Nachhaltigkeit mit einem neuen Ansatz. Erstmalig können ökonomisches Kapital und ökologische und soziale Ressourcen analog und in der gleichen Einheit, der Einheit des Geldes, bewertet werden. Im Fall der vom BMBF geförderten Studie "Nachhaltig erfolgreich Wirtschaften", die gemeinsam vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung IZT und dem Sustainable Development Research Centre durchgeführt wurde, werden Ressourcen- verbrauch und Nettowertschöpfung der Unternehmen mit dem Ressourcenverbrauch und dem Nettoinlands- produkt der deutschen Volkswirtschaft in Bezug gesetzt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier im Bereich Wirtschaft.


31.05.2007 Elemente einer Rohstoffstrategie der Bundesregierung

Auf dem 2. BDI Rohstoffkongress am 20. März hat Bundeskanzlerin Angela Merkel eine deutsche Rohstoffstrategie angekündigt. An diesem Tag wurden die Elemente einer Rohstoffstrategie veröffentlicht. Diese Elemente nehmen im Wesentlichen die Forderungen des BDI an die Bundesregierung auf, die von der BDI Präsidialgruppe erarbeitet worden sind.

Weitere Informationen zu den Elementen der Rohstoffstrategie finden Sie hier.


18.04.2007 Zukunftsdialog Ressourceneffizienz

Am 18.04.07 fand in Düsseldorf der Auftakt zu den Stakeholderdialogen Ressourcenproduktivität statt. Für das Rohstoffsystem Kupfer, den Werkstoff Stahl und das Bedürfnisfeld Bauen und Wohnen soll mit den relevanten Stakeholdern diskutiert werden, wie weitere Effizienzpotenziale erschlossen werden können, wo mögliche Hemmnisse liegen, diese Effizienzgewinne zu realisieren und welche Hilfestellung die Politik geben kann. Das Projekt soll dazu beitragen, eine Brücke zwischen Umwelt- und Industriepolitik zu bauen, in dem frühzeitig eine Verständigung über Potentiale und ausgesuchte Maßnahmen im neuen Politikfeld Ressourcenproduktivität, erzielt wird. Es wird vom Wuppertal Institut in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin und dem UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production durchgeführt.

Über den Fortgang der Stakeholderdialoge wird auf einer eigenen Website informiert.

 


11.04.2007 5 Jahre Effizienz-Preis NRW

Die Dokumentation 5 Jahre Effizienz-Preis NRW. Ressourceneffizienz in der Wirtschaft fasst die Entwicklung des Effizienz-Preis NRW seit seines Bestehens zusammen und stellt die Preisträger der Jahre vor. Beiträge von Schmidt-Bleek, Göppel und Rudolf Schulze von den VDI Nachrichten.


11.04.2007 Ressourceneffizienz. Strategie für umweltgerechtes Wirtschaften

Die neue Broschüre Ressourceneffizienz. Strategie für umweltgerechtes Wirtschaften der Effizienz-Agentur NRW (EFA) stellt Strategien und Ansätze zu mehr Ressourceneffizienz für kleine und mittlere Betriebe zusammen. Es geht um intelligente und vorausschauende Produktentwicklung.


29.03.2007 BDI Rohstoffkongress

Am 20. März 2007 wurde vom Bundesverband der Deutschen Industrie in Berlin der 2. Rohstoffkongress durchgeführt. Vor rund 500 Teilnehmern identifiziert der BDI neben den Wachstumsraten der Schwellenländer Marktverzerrungen auf den internationalen Rohstoffmärkten als wesentlichen Grund für die Preishausse. Weitere Informationen finden Sie hier.