Ankündigung der Konferenz "Ressourceneffizienz -
Motor für ein Grünes Wachstum" am 5.10.2010 in Berlin
02.08.2010
"Ressourceneffizienz - Motor für ein Grünes Wachstum"
– politische Perspektiven und neue wissenschaftliche Erkenntnisse
Natürliche Ressourcen sind die Basis unserer Wirtschaft. Sie nachhaltig zu nutzen, ist eine der großen Herausforderungen einer ökologischen Modernisierungspolitik.
Knappe Ressourcen, die dadurch ausgelösten internationalen Konflikte, steigende Ressourcenpreise und Importabhängigkeit, die mit der Ressourcennutzung verbundenen ökologischen sowie sozialen Probleme, Verteilungsfragen zwischen den Generationen ... dies sind nur einige der Gründe, warum wir uns intensiver mit dem Thema Ressourcen auseinandersetzen müssen. Mit den begrenzten Ressourcen nachhaltig umzugehen, ist deshalb eine der großen Herausforderungen. Das heißt in erster Linie, sie sorgsam und effizient zu nutzen. Doch kann eine Wirtschaft, die weniger Ressourcen verbraucht, noch wachsen? Ein Grünes Wachstum strebt genau dies an. Es fördert Technologien, Produkte und Dienstleistungen, die den Ressourcenverbrauch minimieren ohne dabei Qualität oder Wohlstand zu senken. Ressourceneffizienz als Motor für Grünes Wachstum ist der zentrale Ansatzpunkt.
Vier Jahre Forschung für Materialeffizienz und Ressourcenschonung
Die Ergebnisse aus dem MaRess-Projekt liegen vor
Um diese Chancen besser zu nutzen und die Steigerung der Ressourceneffizienz politisch gezielter zu unterstützen, haben das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt das Forschungsprojekt "Materialeffizienz und Ressourcenschonung" (MaRess) beauftragt. Mehr als drei Jahre lang haben 31 Projektpartner unter der Leitung des Wuppertal Instituts Potenziale zur Ressourceneffizienzsteigerung ermittelt, zielgruppenspezifische Politikansätze ausgearbeitet sowie deren Wirkung abgeschätzt. Außerdem wurde die Umsetzung begleitet und Vorschläge entwickelt, wie die Ressourceneffizienzidee besser kommuniziert werden kann. Die Ergebnisse des MaRess-Projekts liegen nun vor und sollen bei der Konferenz vorgestellt und mit den Teilnehmer/-innen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft diskutiert werden.
Veranstalter: BMU / UBA / Wuppertal Institut (Federfuhrung MaRess-Projekt)
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