Mehr Mut beim Klimaschutz - Plädoyer für einen persönlichen Emissionshandel
31.03.2011
Eindämmung der Emission von Treibhausgasen, Rückgang des Verbrauchs fossiler Treibstoffe: zwei Seiten der selben Medaille. Die Ziele sind gesetzt. Bis 2050 sollen die Emissionen um 80-85% sinken, der Verbrauch fossiler Treibstoffe muss bis dahin längst um ähnliche Größenordnungen reduziert sein, schließlich steht der Förderhöhepunkt von Öl vor der Tür – oder ist bereits überschritten. Ein halbherziger Mix aus Ordnungspolitik, Anreizsystemen und freiwilligen Vereinbarungen soll nun den Verbrauch fossiler Treibstoffe und damit auch die CO2-Emissionen sinken lassen. Nicht nur Skeptiker bezweifeln das. Es ist daher an der Zeit für eine andere Politik.
Im Buch "Mehr Mut beim Klimaschutz - Plädoyer für einen persönlichen Emissionshandel" werden verschiedene Maßnahmen beschrieben und diskutiert, den Ausstoß von Treibhausgasen durch die kostenlose Ausgabe von Emissionsrechten auch an Personen zu deckeln – als Ergänzung oder Ersatz des Europäischen Emissionshandelssystems. Und mit der Garantie, bis 2050 wirklich bei einer Reduktion der CO2-Emissionen von 80-85% anzukommen.
Autor des Buches ist Klaus Dosch von der Aachener Stiftung Kathy Beys. Die Beiträge stammen von Richard Starkey, David Fleming, FEASTA, Ludwig Schuster und Arne Jungjohann. Das Buch ist im März 2011 bei Books on Demand erschienen.
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