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News


24.02.2005 Ressourcenstrategie der Europäischen Union

Die Ressourcenstrategie der EU soll im Sommer 2005 vorliegen. Sie beinhaltet signifikante Önderungen von Produktions- und Verbrauchsstrukturen sowie in der Bewirtschaftung von natürlichen Ressourcen. Verschiedene Mitgliederstaaten der EU haben sich an kleineren Ressourcenprojekten versucht und an vielen Orten der Welt arbeiten Wissenschaftler daran, die Daten und das nötige Wissen über die gewaltigen Stoffströme zu erarbeiten. Ende Januar 2005 hat die Brüsseler Administration einen Rundruf in die beteiligten Länder abgeschlossen. Fazit: Die Idee eines nachhaltigen Stoffstrommanagementes ist allgemein akzeptiert. Lesen Sie hier mehr zum Thema.


24.02.2005 Happiness

Richard Layard von der London School of Economics und Mitglied des House of Lords publizierte gerade sein neues Buch "Happiness". Einer Gesellschaft, die Kaufkraft hat geht es gut. Das ist die ökonomische Lehrmeinung, die Layard ketzerisch in Frage stellt.


24.02.2005 Living Planet Report 2004

Wie ist es um den Zustand des Planeten Erde bestellt? Genauer gesagt: um den Zustand der Natur im Verhältnis zum stets wachsenden Naturkonsum des Menschen? Auf diese Frage gibt der Living Planet Report 2004 des World Wide Fund For Nature (WWF) eine Antwort.

Die gesamte Menschheit strapaziert den Globus bereits deutlich über, um 20 Prozent. Demgegenüber zeigt der Living Planet Index von 1970 bis 2000 einen Verlust der natürlichen Substanz um 40 Prozent. Substanzverlust der Natur einerseits und Übernutzung andererseits stehen in direktem Verhältnis: das zentrale Ergebnis des Living Planet Report.
Mehr Informationen zum Living Planet Report und Living Planet Index erhalten Sie hier.

 


24.02.2005 Preisträger Materialeffizienzpreis 2004

Im September 2004 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) zum ersten Mal einen Materialeffizienzpreis für kleine und mittlere Unternehmen ausgeschrieben. Der Preis ist Teil des Impulsprogramms Materialeffizienz, des BMWA, das insbesondere diese Unternehmen dazu anregen soll, die Kostensenkungspotentiale einer verbesserten Materialeffizienz zu nutzen. Der mit 10.000 Euro je Preisträger dotierte Preis wurde im Dezember 2004 vergeben.

Informationen zu den Preisträgern erhalten Sie hier:

Zelenka GmbH (Logistik)
Artmann Consult (Dienstleistung)
Deutsche Gumtec AG (Chemie)
Nano Tech Coatings (Metallverarbeitung)
Forster Bau (Baustoffe)


23.02.2005 Follow the Money - A Guide to Monitoring Budgets and Oil and Gas Revenues

Eine interessante Studie der Soros-Foundation. Ausgehend von der Frage, warum insbesondere rohstoffreiche Länder Probleme mit ihrem Budget, mit Korruption und hoher sozialer Ungerechtigkeit haben, gibt die Studie Teil-Antworten, insbesondere für die Zivilgesellschaft. Follow the Money (pdf)


22.02.2005 Millennium Project

Das Millennium Project - eine internationale Denkfabrik des American Council for the United Nations University in Washington D.C. - ist eines der anspruchsvollsten und größten Zukunfts-Projekte weltweit. Jerome C. Glenn, der Direktor dieses Projektes, ist der Überzeugung, dass zu ressourcenintensives und deshalb langfristig nicht aufrecht zu erhaltendes Wirtschaftswachstum eines der dringendsten Probleme unserer Zeit und eine ernsthafte Gefahr für das Überleben der Menschheit ist. In Anlehnung an den jüngsten Bericht des Millennium Projects State of the Future 2004 gibt es hier mehr Informationen zu diesem Projekt.


07.01.2005 Produktionsintegrierter Umweltschutz

Produktionsintegrierter Umweltschutz , das heißt: Optimierung des Ressourceneinsatzes, folglich eine finanzielle Entlastung des Unternehmens und eine Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit. Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffpreise findet dieser Ansatz , obwohl gar nicht neu - immer mehr Gehör.

Mit dem PIUS-Check werden die relevanten Stoffströme im jeweiligen Unternehmen erfasst, Einsparpotenziale werden erkannt und Vorschläge unterbreitet. In der Regel können die Betriebskosten deutlich gesenkt werden, zwischen zwei und acht Prozent. Kein revolutionärer Ansatz, aber ein guter. Laut Peter Jahns, dem Leiter der Effizienz-Agentur NRW, ist das Thema Ressourcen mittlerweile nicht nur in der Wirtschaft angekommen, er spricht von einem allgemeinen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft.

Lesen Sie hier das Interview mit Peter Jahns.


07.01.2005 Grünes Bruttoinlandsprodukt für China

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist eine Messgröße für den Geldwert aller produzierter Waren und Dienstleistungen. Je mehr das BIP wächst, desto besser soll es sein. Dabei werden auch Reparaturen, die lediglich einen vorherigen Zustand wieder herstellen oder der Rohstoffabbau, der das Vermögen eines Landes verringert, mitgezählt. Eine Verrechnung von Rohstoffverbrauch und Umweltschäden mit dem BIP wird daher seit vielen Jahren gefordert.

China Daily, die offizielle englischsprachige Tageszeitung Chinas berichtet in ihrer Ausgabe vom 3.12.2004 über die Einführung eines Green GDP,, eines grünen BIP in den nächsten 3 bis 5 Jahren in China. Dieses Green GDP soll in drei Schritten eingeführt werden. Zunächst werden die Mengen der im Wirtschaftsprozess Chinas verbrauchten natürlichen Ressourcen ermittelt. In einem zweiten Schritt wird der Umweltverlust quantifiziert. Beide Größen werden schließlich in einem dritten Schritt monetär bewertet und vom BIP abgezogen.

Lesen Sie hier den Artikel in der China Daily vom 3.12.2004


27.12.2004 Der Anti-Consultant Willy Bierter

Willy Bierter ist langjähriger Begleiter der Diskussionen um Faktor 4 und Faktor 10. Seine Themen sind breit gefächert: Dematerialisierung ebenso wie Serviceökonomie und die Zukunft der Arbeit; er ist ein Cross-Cutting-Denker...
... Bierters Art und Weise, Innovationsprozesse in Unternehmen zu begleiten hat viele Facetten: Es ist nicht nur die diskursive Grundhaltung, sondern auch der feste Blick auf die Bedürfnisse des Kunden, nicht zuletzt seine Position, Effizienzanstrengungen niemals zu Lasten der Beschäftigten und ihrer Arbeitsplätze zu unternehmen.

Lesen Sie hier das Interview mit Willy Bierter.

 


18.10.2004 Sieger R.I.O. Preis 2004: Solitem GmbH

Mit der Hitze der Sonne kühlen. Dieser scheinbare Widerspruch ist seit der Erfindung von Solarkollektoren eine Herausforderung für Erfinder und Ingenieure. Die Solitem GmbH hat diese Herausforderung gelöst.

Solitem GmbH
Informationen zu Preisträger und Anerkennungen


18.10.2004 Der ökologische Fußabdruck - Update

Der ökologische Fußabdruck einer Bevölkerung ist die Menge an produktiven Land- und Wasserflächen, die notwendig ist, die Ressourcen, die diese Menschen konsumieren, bereitzustellen und ihren Abfall aufzunehmen; dies alles bei gegebener Technologie. (Definition Global Footprint Network)
Im Bereich Wissenschaft > Methoden finden Sie den überarbeiteten Beitrag Der ökologische Fußabdruck sowie ein Interview mit Mathis Wackernagel.


18.10.2004 Ressourcenproduktivität durch Nutzungsintensivierung und Lebensdauerverlängerung

Vor fast 10 Jahren haben Walter Stahel und sein Institut für Produktdauer-Forschung in Genf eine wegweisende Studie verfasst: Für das Land Baden-Württemberg wurden knapp 300 Good-Practice Beispiele für nachhaltiges Wirtschaften untersucht. Alle diese Beispiele drehten sich im weitesten Sinne um Ressourcenproduktivität durch Nutzungsintensivierung oder Lebensdauerverlängerung.
10 Jahre später hat Stahel im Auftrag der Aachener Stiftung recherchiert, was aus den damals 300 vorbildlichen Beispielen geworden ist, ob sie noch am Markt vertreten sind oder nicht.
Herausgekommen ist die Studie Ressourcenproduktivität durch Nutzungsintensivierung und Lebensdauerverlängerung - 10 Jahre Good-Practice Beispiele. Die Ergebnisse sind durchaus bemerkenswert: Von 256 Firmen, die noch identifiziert oder deren Verbleib erforscht werden konnte, überlebten 62 %. Interessanterweise war die Überlebensrate im Business-to-Consumer Bereich größer als im Business-to-Business Sektor.
Die Studie ist im Verlag Book on Demand unter der ISBN-Nummer 3-8334-1957-1 für 20 Euro erhältlich.


29.09.2004 Materialeffizienzpreis 2004

Im Jahr 2004 schreibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) zum ersten Mal einen Materialeffizienzpreis für kleine und mittlere Unternehmen aus.
Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter: www.materialeffizienz.de


23.07.2004 Neuerscheinung: Limits To Growth - The 30 Year Update

Die Grenzen des Wachstums, das einzige Buch, das die Grundlagen und Grundzüge des systemischen Denkens in Zukunftsszenarien setzt. Mögliche Wege, die die Menschheit wählen kann. Was die bessere Welt für alle ist, wird hier nicht aus subjektiver Einzelsicht bestimmt, sondern emotionslos vom Computer berechnet. Die langfristige Tragfähligkeit der Erde steht auf dem Programm. Nun erschienen mit aktuellen Daten, neuen Indices (ecological footprint, human welfare index) und letzten Entwicklungen.

Heute nach 32 Jahren liest sich das Buch erstaunlich modern. Die deutsche Ausgabe erscheint voraussichtlich im Winter 2004.

Es geht um das Freilegen globaler, dynamischer Trends eines komplexen Systems und nicht um zahlenmäßig präzise Vorhersagen einzelner Parameter, irgend einer Ressource zu irgend einem Zeitpunkt. Das ist von der Mehrzahl der Rezensenten nie so gesehen worden. Und diese negative Rezeptionsgeschichte haftet dem Buch seitem leider zu Unrecht an.

Die Grenzen des Wachstums ist eine Lern- und Lehrhilfe, nicht nur wegen des neuesten Zahlenmaterials, sondern weil das Computermodell das denken und verknüpfen kann, was unserem Verstand so schwer fällt.

Und unverändert heißt das unverzichtbare Schlüsselwort: Dematerialisierung.
Mehr zu Limits To Growth - The 30 Year Update erfahren Sie hier.


07.07.2004 NL setzt auf Ressourcenproduktivität

Vom 16. - 17. Juli treffen sich in Maastricht (NL) die europäischen Umweltminister. Ein Informal Environmental Council IEC). Im Mittelpunkt die Frage Wie kann die EU durch Innovationen im Bereich der Öko-Effizienz zur wettbewerbsfähigsten Region dieser Welt werden?

Dieses Ratstreffen wurde 6 Monate vorbereitet. U.a. erarbeiteten das Umweltministerium, das Wirtschaftsministerium und das Nationale Institut für Gesundheit und Umwelt ein aufschlussreiches Hintergrundspapier Clean, Clever and Competitive. Einberufen wurden dafür zusätzlich ein Beirat und ein Expertentisch. Im Mai 2004 fanden vorbereitend vier Workshops zu diesem Schwerpunkt statt, in London, Paris, Mailand und Budapest.

Es geht um eine Chance. Die Möglichkeiten ergreifen, die ökoeffiziente Innovationen liefern. Dafür werden politische Stragieen untersucht, die die treibenden Kräfte und die hinderlichen Barrieren genannt. Und es geht um die Instrumente, die Rolle von Subventionen, Steuern etc.

Weiterhin entstand die Website http://workshopsiec.imigo.nl/
Niederländisches Umweltministerium: http://www.vrom.nl
Positionspapier SERI et al.


28.05.2004 Erdlandung, Navigation zu den Ressourcen der Zukunft

Wir wollen auf den Mars und sollten doch zuerst einmal auf der Erde landen. Denn schon vor der eigenen Haustüre warten ungelöste ökologische und ökonomische Fragen: Wie viel Verbrauch verträgt der Planet? Wo greift der Mensch in natürliche Stoffströme ein, welche zusätzlichen Stoffströme setzt die Menschheit in Bewegung? Wie sind die Menschliche Gesellschaft und die Natur aneinander gekoppelt? Welche Ansätze gibt es, den Stoffaustausch, der Menschheit mit der Natur zu optimieren? Bringezus Buch zeigt, dass es auch in Zukunft möglich ist, gut zu leben und zu wirtschaften, wenn wir den Verbrauch natürlicher Ressourcen nachhaltig gestalten.

Stefan Bringezu: Erdlandung, Navigation zu den Ressourcen der Zukunft,
S. Hirzel Verlag 2004, ISBN 3-7776-1192-1

Prof. Dr. Stefan Bringezu
Stoffströme


28.05.2004 Der ökologische Rucksack

Ein T-Shirt wiegt eigentlich 15 kg, ein Computer ein paar Tonnen. Jedenfalls wenn man die Rohstoffe mitrechnet, die bei der Herstellung gebraucht wurden aber die nun nicht mehr im Produkt enthalten sind. Weil sie Abfall geworden sind, oder als Emissionen in die Luft gepustet wurden.

Auch Schmidt-Bleeks Buch mit seinen 230 Seiten hat einen ordentlichen ökologischen Rucksack. Aber es zeigt, wie es anders gehen kann: In 35 anschaulichen Beispielen belegen verschiedene Experten, wie Produkte und Dienstleistungen aussehen können ohne unter dem Gewicht ihres ökologischen Rucksacks zusammen zu brechen.

Friedrich Schmidt-Bleek (Hrsg.) Der ökologische Rucksack , Wirtschaft für eine Zukunft mit Zukunft, Hirzel Verlag 2004, ISBN 3-7776-1289-8

zur Person: Professor Dr. Friedrich Schmidt-Bleek

 


28.05.2004 Pentagon Studie / The day after tomorrow

Das Pentagon mit einem Hollywoodfilm in Zusammenhang zu bringen, ist in der Filmbranche sicher nichts neues. Gerade revolutionär aber das Thema: Der plötzliche Klimawandel. Viele Klimaforscher beschäftigt die Frage, wie lange eigentlich noch die Temperaturen langsam und moderat ansteigen. Oder wann die Atmosphäre - wie in der erdgeschichtlichen Vergangenheit schon häufiger geschehen - abrupt in einen anderen klimatischen Zustand wechselt.
Plötzlicher Klimawandel , abrupt climate change sind die Schlagworte. In Verbindung gebracht wird das mit einem Abreißen der Zentralheizung Nordeuropas, dem Golfstrom. Wenn der nicht mehr fließt, könnte es hier ziemlich kalt werden.
Roland Emmerichs Film The day after tomorrow, beleuchtet den Klimawandel zwar mit viel Pathos und mit wissenschaftlich kaum haltbaren Bildern. Trotzdem bleibt etwas in Erinnerung: Die Eiswüste in New York ist Menschen-gemacht.
Aus anderer Perspektive widmet sich das Pentagon dem Klimawandel. Sein Interesse: Die nationale Sicherheit der USA. Wenn schon ein solcher Klimawandel in den Bereich des Möglichen kommt, welche Auswirkungen hat dieser dann auf die militärische Sicherheit der USA?
Die Ergebnisse sind Besorgnis erregend: Der zu erwartende Temperatursturz wird zu einer Völkerwanderung führen, Länder mit labiler Regierung könnten versucht sein, ihr Nukleararsenal einzusetzen, um sich Nahrung oder Rohstoffe zu erkämpfen. Die Autoren kommen zum Fazit, dass der Klimawandel viel größere Risiken in sich berge, als der Terrorismus.

Die Pentagon Studie: http://www.stopesso.com/campaign/Pentagon.doc

Artikel im Der Standard, Österreich:
http://derstandard.at/?id=1578069

Artikel im Spiegel Online: (für 0,50 EUR) http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,287518,00.html

How Global Warming May Cause The Next Ice Age


28.05.2004 Matsushita Gruppe nutzt Faktor X zur Produktentwicklung

Die Matsushita Group in Japan (62 Mrd. US $ Umsatz, ca. 290.000 Beschäftigte weltweit, 380 Firmen im Konzernverbund) hat sich Ende des letzten Jahres eine neue Vision gegeben.
Aiming for Coexistence with the Global Environment,.
Ob Matsushita wirklich in Koexistenz mit der Umwelt steht, ist für den weltweit operierenden Konzern auch eine Frage von Faktor X: Für Matsushita eine Methode zur Messung des Einflusses eines Produktes während seines gesamten Lebenszyklus auf die Umwelt aus drei Perspektiven:
- Wie effektiv ist das Produkt hinsichtlich seiner Treibhausgas-Emissionen?
- Wie sauber, kann das Produkt hergestellt werden in Bezug auf möglicherweise gefährliche chemische Substanzen
- Wie effizient ist das Produkt hinsichtlich seines Ressourcenverbrauchs?

Matsushita berechnet einen Treibhausgas-Faktor (GHG) und einen Resource-factor über die gesamte Lebensdauer. Die Entwicklungsziele für neue Produkte lesen sich, wie bei Faktor 4 oder Faktor 10 abgeschrieben:

- längere Produktlebensdauer, leichtere Wartung, Aufrüstmöglichkeiten
- Kleine Ausmaße und Gewicht
- Gebrauch von wiederverwendeten (reuse) und recyclelten Materialien
- Bevorzugung wiederverwendbarer oder recycelbarer Materialien
- Produktdesign im Hinblick auf Zerlegung und Sortierung optimieren
- Weniger unterschiedliche Materialien verwenden

http://www.panasonic.co.jp/global-pressroom/contents/seminar/pdf/otsuru.pdf(Presseseminar zu Faktor X)

http://matsushita.co.jp/environment/factor_x/m_pdf/040329e.pdf
(Verfahren zur Berechnung von Faktor X und Beispielstudien)

http://matsushita.co.jp/vision/eco/en/04.html
(zur Vision von Matsushita)


11.03.2004 Energy Rich Japan

Ein hoch industrialisiertes Land kann niemals mit erneuerbaren Energiequellen versorgt werden!
Eine Studie des ISUSI Institutes räumt mit diesem Vorurteil gründlich auf. Die Studie Energy Rich Japan weist nach, dass Wind, Wasser, Sonne und Geothermie in der Lage sind, auch ein hochtechnisiertes Land mit Energie zu versorgen. Dazu wurden reale Klimadaten aus 12 Monaten an zahlreichen Wetterstationen Japans ausgewertet. Es wurde anschließend simuliert, welchen Beitrag Wind-, Wasser-, Solar-und geothermische Energie zur Stromversorgung geleistet hätten. Außerdem konnte die Verteilung der Energie dargestellt werden, denn die Sonne scheint auch in Japan nicht überall zugleich.
Besonders informativ: Eine Animation, die die unterschiedlichen Versorgungsbeiträge von Wind, Wasser, Sonne und Geothermie für jeden Tag des Jahres und jede Region Japans anzeigen.

Energy Rich Japan (Eingangsseite deutsch)
Die Animation