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09.10.2006 R.I.O. Award 2006
Ende September wurde in Wien bereits zum vierten Mal der R.I.O. Award der Aachener Stiftung übergeben. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wurde in 2 Kategorien für besonders ressourcenschonende Produkte sowie für Regionen vergeben. Die mit dem R.I.O. Award ausgezeichneten Produkte zeigen, wie Produkte in der Zukunft aussehen werden. Material- und Energiebedarf werden durch intelligente Konstruktion vermindert. Hirnströme statt Massenströme! Informationen zu einigen Preisträgern erhalten Sie im Bereich Systeminnovation.
05.10.2006 Biomasse - die entscheidende Rohstoffbasis der Zukunft
Stefan Bringezu vom Wuppertal Institut ist einer der großen Experten, wenn es um die Empirie von Stoffen und deren Fluss durch gesellschaftliche und wirtschaftliche Systeme geht. Auf Grundlage dieses Wissens >Wie es ist< liefert er entscheidende Hinweise zum >Wie es sein soll<. Die Perspektive ist ein nachhaltiger Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur (Metabolismus): eine Ressourcenpolitik, die ihren Namen verdient.
Lesen Sie hier mehr zum Thema Biomasse sowie ein Interview mit Stefan Bringezu.
10.09.2006 Tracking Europe's Natural Resource Consumption
Diese übereinstimmende Erklärung der beteiligten Institutionen legt die Bedeutung von Stoffströmen in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung fest und fordert die Übernahme des Wertes Gesamtmaterialverbrauch als Hauptindikator für den Ressourcenverbrauch.
Tracking Europe's Natural Resource Consumption
31.08.2006 Biokunststoff
Warum macht man die vielen Millionen Plastiktüten, die man nur ein paar Stunden braucht, aber millionenfach, über Hunderte von Jahren in den Meeren dieser Welt treiben, nicht einfach so, dass sie zerfallen und zu Kompost werden? Das geht. Warum verschwendet man für Plastiktüten weiterhin wertvolles Öl, wenn man sie doch auch aus Pflanzenresten herstellen kann? Biokunststoff als Verpackungsmaterial ist in vielen Fällen sogar besser geeignet. Warum geschieht das bisher also nur in Ausnahmefällen? , Weil Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen derzeit noch teurer ist als petrochemisch gewonnener. Weil dieser Schwenk erhebliche Investitionen und damit Risiken erfordert. Nicht zuletzt, weil der Markt von Verpackungsmaterialien sehr kompliziert ist.
Lesen Sie mehr zum Thema Biokunststoff sowie ein Interview mit Hanswerner Mackwitz, Leiter des alchemia-nova Instituts für innovative Pflanzenforschung in Wien.
31.08.2006 Ressourceneffizienz , Innovation für Umwelt und Arbeit
Die IG Metall hat gemeinsam mit dem BMU auf einer Tagung am 31. August ein 10-Punkte-Programm zur Bedeutung der Ressourceneffizienz vorgelegt. IG Metall und BMU halten Ressourcenschutz und positive wirtschaftliche Entwicklung für miteinander vereinbar. Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands kann dauerhaft nur erhalten bleiben, wenn es gelingt, durch innovative und zukunftsfähige Produkte und Produktionsverfahren Märkte zu sichern und neu zu erschließen.
Beide Institutionen weisen darauf hin, dass zur Steigerung der Wettbewebsfähigkeit von Unternehmen seit langer Zeit die Lohnkosten gesenkt werden. Die wesentlich wichtigeren Materialkosten werden bislang wenig beachtet. Die Bundesregierung strebt eine Verdoppelung der Energie- und Rohstoffproduktivität bis 2020 an. Daher soll es von IG Metall und BMU mit größerer Durchsetzungskraft angegangen werden.
30.08.2006 Going Global on Eco-Efficiency
Going Global on Eco-Efficiency -
Finland's Initiative towards a New Generation of Environment Policy
Dies ist der Titel eines Diskussionspapiers des finnischen Ministeriums anlässlich des informellen Treffens der Umweltminister vom 14. bis 16. Juli 2006 in Turku, Finnland. Dieses Dokument beinhaltet die Forderung nach einer Vision, nach neuen Methoden, um den wachsenden Ressourcenverbrauch und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Klima, Artenvielfalt und Ökosysteme zu stoppen.
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Weitere Informationen
20.07.2006 Peak Oil
Was geschieht, wenn der Förderhöhepunkt von Erdöl überschritten sein wird? Das ist die Frage, wie sie in einer Reihe von Publikationen in den USA diskutiert wird. Eine Reihe von Autoren kommt zu dem Schluss: Ja, der Förderhöhepunkt, der Peak, steht unmittelbar bevor. Und er wird gewaltige Auswirkungen haben: auf den Alltag, auf die Wirtschaft, auf die globale Kultur insgesamt. Lesen Sie hier mehr zum Thema: Peak Oil - Die Öra nach dem billigen Öl
26.06.2006 Materialeffizienzpreis 2006
Bereits zum dritten Mal schreibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Deutschen Materialeffizienzpreis aus. Bis zum 30. September 2006 können sich kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Deutschland um den mit fünfmal 10.000 Euro dotierten Preis bewerben. Kriterien zur Bewertung der Beiträge sind Innovationsgrad und Originalität, die konkrete Darstellung des erzielten Erfolges sowie eine mögliche Übertragbarkeit auf andere Unternehmen.
20.06.2006 Die Grenzen des Wachstums. Das 30-Jahre-Update
Dieses Buch bildet neben den Arbeiten von Prof. Friedrich Schmidt-Bleek die wissenschaftliche Grundlage für die Stiftungsarbeit, denn dort wurde schon in der ersten Ausgabe von 1972 die Dematerialisierung als dringend notwendig für jede zukünftige Entwicklung erachtet. Die Neuausgabe aktualisiert nicht nur alle Daten, sie legt auch dar, dass innovative Techniken allein nicht ausreichen, sondern tiefschneidende Önderungen nötig sind auf der Ebene der Gesetzgebung, der Investitionspolitik, des Finanz- und Bildungswesens. Hier in diesen strukturellen Veränderungen liegen die echten Chancen. Es geht nicht um kleine Reformen, es geht um fundamentalen Kurswechsel, um Revolution im Sinne von menschlicher Evolution.
14.06.2006 ConAccount Meeting 2006
Vom 13. bis 14. September 2006 findet in Wien die ConAccount am IFF Institute for Social Ecology statt. Diesjähriges Thema Dematerialization across scales: Measurement, empirical evidence, future options.
10.06.2006 Massenströme
http://www.materialflows.net/
DAS neue Portal zum Thema! Alle relevanten Daten zu Massenströmen. Warum sie wichtig sind, wie man sie benutzen kann und wofür, warum sie politikrelevant sind. Wie sieht unsere weltweite Abbaurate an Ressourcen aus? Was sind die Trends? Eine hilfreiche Sammlung für Fachleute und sehr interessierte Laien.
01.05.2006 Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit
Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit ist im Mai 2006 das Monatsthema im österreichischen Internetportal der Nachhaltigkeit. SERI (Sustainable Europe Research Institute) zeichnet verantwortlich für die Zusammenstellung des Inhaltes. Fakten und Kommentare, übersichtlich und leicht verständlich dargestellt.
01.04.2006 Tagung im BMU
Die Steigerung der Ressourcenproduktivität und die Entwicklung einer Ressourcenstrategie sind Herausforderung und Chance für ein Hochtechnologieland wie Deutschland, denn ressourceneffiziente Produkte und Produktionsverfahren werden die Zukunft bestimmen.
Die Tagung der Aachener Stiftung Eine Ressourcenstrategie für Deutschland - Handlungsbedarf, Bausteine, Forderungen fand am 4. April 2006 im Bundesumweltministerium statt und thematisierte die Herausforderungen, die Aktionen anderer Staaten auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene und mögliche Handlungsfelder für Deutschland. Weitere Informationen zur Tagung sowie die Präsentationen zum Download finden Sie hier im Bereich Politik
01.03.2006 Faktor X Fact Sheets
Faktor X als langfristige Zukunftsstrategie. Ein Plädoyer für die Entwicklung einer nationalen Ressourcenstrategie. Fakten und Argumente rund um Stoffströme, Versorgungssicherheit, ressourcenbezogene Wirtschaftspolitik, Indikatoren, globale Verteilung, best practices, Politikmaßnahmen.
Die von der Aachener Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Bert Beyers erstellten Fact Sheets finden Sie auf der Website der Aachener Stiftung zum Download.
01.02.2006 Ist Europa sustainable?
Oder könnte es sustainable werden? Rund drei Jahre lang hat das internationale Forschungsprojekt MOSUS diese Fragen bewegt. Die Ressourcenfrage stand dabei obenan. Ein Computermodell, das die globalen Stoff- und Handelsströme modelliert, bildete die wissenschaftliche Grundlage. Zwei unterschiedliche Sustainability-Szenarien wurden entwickelt, mit einem zeitlichen Horizont bis 2020. Noch nie ist Sustainability so breit und so tief im europäischen Rahmen untersucht worden. Nicht nur stoffliche Aspekte gingen in das wissenschaftliche Projekt ein, sondern auch wirtschaftliche und soziale Fragen. Mosus ist ein Stück Politikberatung: Es zeigt Entwicklungsmöglichkeiten der Europäischen Union auf, die die globale Wettbewerbssituation des Wirtschaftsraums EU ebenso in Rechnung stellen wie Fragen der Nachhaltigkeit. Lesen Sie hier mehr zum Thema
01.02.2006 Buchempfehlung: Die Zukunft der Erde
Mirjas gewichtiger Morgen
Mirja wacht auf und legt die 12,5 kg schwere Armbanduhr um ihr Gelenk, sie schlüpft in ihre 30 kg schweren Jeans, macht sich Kaffee mit ihrer 52 kg schweren Maschine und trinkt aus ihrem 1,5 kg schweren Becher die gewohnte Erfrischung. Nachdem sie ihre 3,5 kg schweren Joggingtreter angezogen hat, radelt sie mit ihrem 400 kg schweren Fahrrad zum Büro. Dort angekommen, schaltet sie ihren tonnenschweren Computer ein und führt ihr erstes Gespräch mit ihrem 25 kg wiegenden Telefon. Der Tag von Mirja hat begonnen - wie jeder Tag. Dieses Mal aber mit ökologischen Rucksäcken. (Aus dem Beitrag Ohne Dematerialisierung keine Nachhaltigkeit von Prof. Friedrich Schmidt-Bleek)
Die Zukunft der Erde - Was verträgt unser Planet noch?, herausgegeben von Ernst Peter Fischer und Klaus Wiegandt. Mit Beiträgen international renommierter Experten verschiedener Disziplinen über Grenzen, Möglichkeiten und Szenarien der Zukunft unseres Planeten und der Weltgesellschaft.
01.02.2006 Clean, Clever, Competitive
Anlässlich eines Treffens des Umweltrates im Jahr 2005, initiierte der niederländische Umweltminister Van Geel einen Dialog zwischen Unternehmern und Interessenvertretern (NGO,Äôs) über die Zukunft von ökoeffizienten Innovationen. Im Januar 2006 traf sich diese Expertengruppe bereits zum 3. Mal und einigte sich in einem Gutachten auf die wesentlichen Punkte.
Ökoeffiziente Innovationen kurbeln die Wirtschaft an und steigern die Wettbewerbsfähigkeit. Dadurch sind sie ausschlaggebend für die nachhaltige Entwicklung in Europa gemäß der Lissabon-Agenda und den Richtlinien für nachhaltige Entwicklung. Ökoeffiziente Innovationen bieten ein Zeitfenster. Wenn die EU im Wettbewerb auf dem Weltmarkt führend bleiben will, besteht Handlungsbedarf.
16.01.2006 Europäische Ressourcenstrategie
Die Europäische Kommission hat heute (21.12.2005 - Anmerkung der Redaktion) ein neues Konzept für eine nachhaltigere Nutzung natürlicher Ressourcen vorgeschlagen. Diese Strategie zielt darauf ab, die negativen Auswirkungen der Nutzung von Ressourcen in einer wachsenden Wirtschaft in Europa und weltweit zu reduzieren. Werden die Ressourcen nicht nachhaltig genutzt, so führt dies unter anderem zum Klimawandel aufgrund der Nutzung fossiler Brennstoffe, sowie zur Überbeanspruchung von sauberem Wasser und Boden und der Überfischung. Die Strategie konzentriert sich auf die Verbesserung der Sachkenntnisse, die Entwicklung von Monitoringinstrumenten und die Stärkung strategischer Konzepte in spezifischen Wirtschaftssektoren, den Mitgliedstaaten und auf internationaler Ebene. Diese Strategie ist eine der sieben im Rahmen des 6. Umweltaktionsprogramms (2002-2012) geforderten thematischen Strategien. Sie ist eng mit der thematischen Abfallstrategie verknüpft, die ebenfalls heute angenommen wurde.
Quelle: IP/05/1674, Brüssel, den 21. Dezember 2005
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21.12.2005 Die Wende der Titanic
Herbert Rauch, Alfred Strigl: Die Wende der Titanic - Wiener Deklaration für eine zukunftsfähige Weltordnung
Die Wiener Deklaration für eine zukunftsfähige Weltordnung, ist ein radikales Buch im besten Sinne, ein an die Wurzel gehendes. Sie ist das Produkt eines mehrmonatigen Diskussionsprozesses im österreichischen Raum, an dem u.a. Ministerien, Wirtschaftsverbände, NGOs und kirchliche Stellen mitgewirkt haben. Die Leitfrage: Wie ist Nachhaltigkeit auf diesem Planeten möglich? Ein Schlüsselthema ist der zukünftige Umgang mit Ressourcen. Lesen Sie hier mehr zum Thema.
21.12.2005 Die Umwelt in Europa
The European environment - State and outlook 2005
Ein Schwerpunkt des aktuellen, des dritten Umweltberichts der European Environment Agency (EEA) sind Energie- und Ressourcenfragen. Effizienzfortschritten, etwa bei der Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch, stehen Tendenzen gegenüber, Umweltbelastungen in Länder jenseits der EU-Grenzen zu verlagern. Auf fast 600 Seiten fasst der Bericht die wichtigsten Fakten und Perspektiven zusammen.
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