Seltene Metalle für die Hightech-Industrie – Konflikte sind vorgezeichnet
27.05.2009Ob LCD-Displays, Elektroautos oder Handys, für alle diese Produkte sind spezielle Metalle notwendig. Gallium, Neodym oder Indium sind bereits heute stark im Kommen. In Zukunft wird die Nachfrage noch deutlich steigen. Schwellenländer wie China wissen, dass sie ihre Exporte langfristig nicht mit Billigprodukten bestreiten können. Deshalb rüsten sie sich, die Hightech-Märkte des 21. Jahrhunderts zu besetzen.
Knappheiten bei seltenen Metallen resultieren in den folgenden Jahren weniger aus einer Erschöpfung der Lagerstätten, sondern aus monopolartig organisierten Märkten. Am Beispiel Neodym, das für starke Magneten in Elektromotoren gebraucht wird, wird deutlich, dass die Massenproduktion von Elektrofahrzeugen keineswegs gesichert ist. Konflikte sind vorgezeichnet.
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