HomeSitemapDrucken Weiterempfehlen

News


14.07.2008 World Resources Forum gegründet

Die Ressourcenfrage ist – wie die Entwicklung der Weltwirtschaft - von globaler Bedeutung. Trotzdem gibt es bislang noch keine unabhängige internationale Plattform, auf der Wissenschaftler, Ingenieure, Ökonomen und Politiker über realistische Politikoptionen diskutieren, durch die globales nachhaltiges Wachstum erreicht werden kann.

Ziel des World Resources Forum ist es, die gegenwärtig auf die Emission von Treibhausgasen verengte Diskussion zu weiten und Themen wie den globalen Ressourcenverbrauch und die Ressourcenproduktivität zurück auf die politische Agenda zu bringen.

Das erste World Resources Forum wird am 16. September 2009 in Davos abgehalten.


30.06.2008 Wirtschaftministerium Baden-Württemberg

Für kleine und mittlere Betriebe, insbesondere das Handwerk, wurde das Internetportal www.umweltschutz-bw.de vom Informationszentrum für Betrieblichen Umweltschutz (IBU) des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg unter Mitwirkung der Wirtschaftsorganisationen erstellt. U.a. wird das Thema Ressourcenmanagement angesprochen.
Mit Hilfe dieser ständig gepflegten und aktuell gehaltenen Plattform erhalten hier unterschiedliche Branchen eine umfassende Wissens- und Entscheidungsgrundlage.


19.06.2008 NEU von SERI

Es gibt jetzt vom Sustainable Europe Research Institute (SERI) ein Visualisierungstool der weltweiten Ressourcenextraktion. Die Datenlage reicht von 1980 bis 2005 und umfasst 200 Länder. Der Benutzer kann so spezifische Landkarten zum jeweilig von ihm spezifizierten Ressourcenverbrauch selbst erstellen.


14.05.2008 CO2-Card - Emissionsquoten als marktwirtschaftliches Instrument zum Klimaschutz

Klimawandel ist ein Symptom des ungehemmten Ressourcenverbrauchs, der bislang mit unserer Produktions- und Lebensweise verbunden ist.

Klimatologen und Systemwissenschaftler appellieren, den Umbau der Wirtschaft spätestens bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts zu gestalten. Oder künftige Generationen werden unkontrollierbarer Folgen der globalen Erwärmung zu tragen haben. Das von der Bundesregierung Ziel einer Reduktion der CO2 Emissionen um 40% bis 2020 ist mit den derzeit beschlossenen Einzelmaßnahmen nicht erreichbar.

Wir brauchen verlässliche marktwirtschaftliche Instrumente aus einem Guss: Maßnahmen, die CO2 Reduktion ins finanzielle Interesse auch der Bürger bringen. Die Ausdehnung des jetzigen Emissionshandels auf den privaten Bereich könnte hier ein entscheidender Schritt sein.

Die Aachener Stiftung hat im Mai 2008 zur Veranstaltung "Die CO2 Card - Emissionsquoten als marktwirtschaftliches Instrument zum Klimaschutz" in der Britischen Botschaft in Berlin eingeladen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer: Download


07.05.2008 Faktor X - eine systemische Betrachtung

Harry Lehmann leitet den Fachbereich 1 - Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien - beim Umweltbundesamt. In den frühen 1990er Jahren gehörte er am Wuppertal Institut zum engen Kreis der Wissenschaftler, die, unter der Leitung von Friedrich Schmidt-Bleek, das Konzept der Dematerialisierung entwickelt haben.
In einem Gespräch mit FAKTOR X  entwirft Harry Lehmann die Idee einer kohärenten Theorie der Stoffströme und ihrer Nutzung. Lesen Sie hier mehr.


16.04.2008 Lehr- und Lernmaterialien zum Ressourcenverbrauch

Interaktive Lehr- und Lernmaterialien für Schulen  zum Thema Ressourcenverbrauch und Ökologischer Fußabdruck bietet jetzt die interdisziplinäre Website Nachhaltigkeit, die unter Mitwirkung des Wuppertal Institutes entstand.


26.03.2008 Thema Ressourcenverbrauch im Wall Street Journal

Einen erstaunlich diskussionsfreudigen Artikel zum Thema Ressoucenverbrauch veröffentlichte das Wall Street Journal am 25.03. 2008. Hier der Download.


20.03.2008 Elektronikschrott ist eine Bonanza

Eine südafrikanische Goldmine fördert Erz mit einem üblichen Gehalt von fünf Gramm Gold pro Tonne. Dagegen sind in einer Tonne Leiterplatten aus Computern zwischen 200 und 250 Gramm enthalten. Also ein richtig reiches Material. Bei den aktuellen Höchstpreisen für Edelmetalle wird die Wiedergewinnung auch ökonomisch immer wichtiger. Das Recycling von seltenen und Edelmetallen ist aber ebenso Hightech wie die Herstellung der entsprechenden Güter, Handys oder Laptops. Das ist die Meinung von Christian Hagelüken von Umicore Precious Metals Refining. Das Unternehmen betreibt im Hafen von Antwerpen eine moderne Anlage zur Rückgewinnung von Gold, Silber, Palladium und anderen Metallen. Die Ausbeute ist sehr hoch. In der Regel werden 95 Prozent des Metalls aus Elektronikschrott zurückgewonnen.

Lesen Sie hier den Artikel "Elektronikschrott ist eine Bonanza" sowie ein Interview mit  Christian Hagelüken.


17.03.2008 Evaluation des Materialeffizienzprogramms des BMWI

Das seit 2006 bestehende Förderprogramm Materialeffizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft wurde evaluiert. Der Abschlussbericht der Gutachter wurde am 13.03.2008 vorgelegt. Grundsätzlich wurden die Erwartungen an die beiden Programme VerMat (Potenzialanalysen) und NeMat (Netzwerke) übertroffen. So konnten mehr Potenzialanalysen bei KMU gefördert und mehr Netzwerke zur Verbesserung der Materialeffizienz begründet werden, als für den Zeitraum geplant war.

Gleichzeitig gab das Evaluierungsteam einige Hinweise zur künftigen Verbesserung des Programms. Die Anträge sollten vereinfacht werden, die Laufzeit der Förderung verlängert. Ebenso verbesserungswürdig erschien den Gutachtern die Öffentlichkeitsarbeit: Leider sind das Materialeffizienzprogramm und der Deutsche Materialeffizienzpreis immer noch nicht bekannt genug.

Deutsche Materialeffizienzagentur
Download der Evaluation


14.03.2008 Ressourcenverbrauch von Deutschland

Mit der Studie "Ressourcenverbrauch von Deutschland - aktuelle Kennzahlen und Begriffsbestimmungen" legen Helmut Schütz und Stefan Bringezu vom Wuppertal Institut ein Glossar zum Ressourcenbegriff und eine Berechnung von fehlenden Kennzahlen des Ressourcenverbrauchs für die weitere politische Analyse vor. Sie soll dem Umweltministerium als Grundlage zur Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie im Ressourcenbereich dienen.  Download


10.03.2008 Klimaschutz und Ressourceneffizienz

Diese neue Veröffentlichung des UBA bezieht sich auf die Bestrebung der Bundesregierung die Kohlendioxidemissionen bis 2020 um 40 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Dazu kann und muss die Informations- und Kommunikationstechnik nach Ansicht der Regierung die dynamische Entwicklung umweltgerecht gestalten und für die Ziele der Ressourcenschonung – speziell auch zur Steigerung der Materialeffizienz nutzbar machen. Das Umweltbundesamt präsentiert anlässlich der CEBIT Handlungsoptionen dazu. Download


29.02.2008 R.I.O. Award 2008 - Zukunft auszeichnen!

Der RIO Award prämiert Ideen, denen die Zukunft gehört. Gesucht werden Unternehmer, deren Produkte neue Standards bei der Energie- und Materialeffizienz setzen sowie Startups, die durch einen funktionsfähigen Prototypen oder eine Pilotproduktion das Funktionieren ihrer Idee bewiesen haben. Bewerbungen sind für Produkte, Dienstleistungen und Systemlösungen möglich, die in besonderem Maße ressourceneffizient sind.

Der R.I.O. Award ist mit 20.000 EURO dotiert und wendet sich an etablierte Unternehmen und junge Start-Ups, die ihren Sitz oder den Sitz eines Tochterunternehmens in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Einsendeschluss für den R.I.O. Award 2008 ist der 30. April 2008. Die Preisverleihung erfolgt im Spätherbst 2008.

Die Preisträger der Vorjahre finden Sie im Bereich Systeminnovation bzw. Systemoptimierung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des R.I.O. Award.


18.02.2008 Zukunftsdialog Ressourcenproduktivität

Seit Januar 2008 liegen die Ergebnisse des Forschungsprojekts "Verbesserung von Rohstoffproduktivität und Ressourcenschonung" vor. Im Auftrag des Bundesumweltamtes haben das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und das Wuppertal Institut Vorschläge zu drei inhaltlichen Schwerpunkten erarbeitet: Kupfer, Stahl, sowie Bauen und Wohnen. Und zwar im Dialog mit Vertretern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Lesen Sie hier mehr zum Thema sowie ein Interview mit Rolf Kreibich, dem wissenschaftlichen Direktor des IZT.


18.02.2008 Neue CO2 Website

Klimawandel ist ein Symptom unserer nicht nachhaltigen Produktions- und Lebensweise. Mangelnde Systeminnovation und Systemoptimierung führen zu überhöhten, schädlichen CO2-Emissionen.

Klimatologen und Systemwissenschaftler sagen uns, dass wir den Umbau der Wirtschaft spätestens bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts gestalten müssen oder die zukünftigen Generationen versinken im Chaos.

Individuelle, handelbare Emissionsquoten - CO2-Cards - könnten hier als systemisch wirkendes Politikinstrument eingesetzt werden. Dazu mehr Informationen auf der neuen CO2 Website der Aachener Stiftung Kathy Beys.


01.02.2008 Beyond Climatic Change

Ende 2007 legte Friedrich Schmidt-Bleek sein neues Positionspapier "Beyond Climatic Change" vor. Seine Hauptforderungen für 2050: Nicht mehr als 5-6 Tonnen Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen inklusive ökologische Rucksäcke, nicht mehr als 2 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf/Jahr, nicht mehr als 1,8 ha ökologischer Fußabdruck pro Kopf.
Hier finden Sie das Positionspapier.


28.01.2008 Wie muss die Wirtschaft umgebaut werden?

Bernd Meyer ist einer der weltweit führenden Architekten für computergestützte Wirtschaftsmodelle. Mit diesem Werkzeug hat er seit 2004  für die Aachener Stiftung Kathy Beys Möglichkeiten und Chancen der Dematerialisierung analysiert: der Ausgangspunkt für Meyers neues Buch "Wie muss die Wirtschaft umgebaut werden?"

Darin geht er freilich entscheidende Schritte weiter. Er schlägt die Brücke zu den jüngsten Erkenntnissen der Klimaforschung und offeriert eine gesellschaftspolitische Gesamtstrategie. Die Kreise schließen sich. Lesen Sie die Buchrezension im Bereich Wirtschaft.


18.01.2008 Materialeffizienzpreis 2008

Mit dem Deutschen Materialeffizienzpreis zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) seit dem Jahr 2004 Best-Practice-Beispiele von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) für eindeutig nachweisbare, rentable Steigerungen der Materialeffizienz im eigenen Unternehmen oder bei ihren Kunden aus. Informationen zu den Preisträgern der Jahre 2004 bis 2007 finden Sie in den Bereichen Systeminnovation und Systemoptimierung. Die aktuelle Ausschreibung finden Sie auf der  Website der Deutschen Materialeffizienzagentur.


10.01.2008 Japans Low Carbon Society

In intensiver Abstimmung von Wissenschaft, staatlichen Organisationen und Wirtschaft entstanden in Japan Szenarien zu einer Low-Carbon Society. Es geht pragmatisch und mutig um den radikalen Umbau der Industriegesellschaft. 70% Einsparung bis 2050. Professor Bleischwitz wirft im Interview einen Blick aus der Stoffstromanalyse auf die Low-Carbon Society. Lesen Sie weiter im Bereich Zukünfte.


20.12.2007 Resource Panel

Anfang November 2007 hat sich das International Panel for Sustainable Resource Mangement in Budapest konstituiert. Darin arbeiten rund 20 Wissenschaftler aus allen Erdteilen. Unterstützt werden sie von der Umweltorganisation der Vereinten Nationen UNEP. „Die Klimafrage steht derzeit auf der ökologischen Agenda ganz oben“, sagt UNEP-Direktor Achim Steiner, „ aber es gibt noch mehr unbequeme Wahrheiten, die wir zur Kenntnis nehmen müssen.“ Insbesondere die derzeit gültigen Produktions- und Konsummuster seien nicht durchzuhalten. Ziele sind u.a. die unabhängige, wissenschaftliche Bestandsaufnahme der Umwelteinflüsse der Ressourcennutzung über den gesamten Lebenszyklus, Daten über Entkopplung des Ressourcenverbrauchs und Umwelteinfluss vom BIP. Vertreter sind: für die BRD Stefan Bringezu vom Wuppertal Institut, für Österreich Marina Fischer-Kowalski, für Japan Yuichi Moriguchi. Einer der beiden Vorsitzenden  ist Ernst Ulrich von Weizsäcker.  Weitere Informationen finden Sie hier im Bereich Wissenschaft.


07.12.2007 Peak Oil Update: Eine Ölstandsmeldung

Am 7.11.2007 markieren die Rohölpreise  den bisherigen historischen Höchststand: 98,07 US $ pro Barrel (bbl), rund 159 Liter. Zeichen des bevorstehenden Gipfels der weltweiten Ölförderung oder eine Spekulationsblase? Viele Blasen sind schon zerplatzt, die der „New Economy“ 2001, die besonders die Aktien von Technologiefirmen in den Keller katapultiert hat. Oder die der Immobilienpreise in den USA, die derzeit zu Eruptionen im Bankenwesen auf dem ganzen Globus führt.

Wie also ist die Faktenlage? Was sagen die Ölunternehmen, was die staatlichen Rohstoffexperten oder freien Peak Oil-Forscher? Was sind die Indizien wofür? Ausführliche Informationen zum Thema erhalten Sie hier im Bereich Zukünfte.