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Fragen und Antworten

Was ist FAKTOR X?
Gehen uns die Rohstoffe aus?
Wie wirkt sich der Förderhöhepunkt bei Öl auf andere Ressourcen aus?
Was genau an der schieren Masse und deren Bewegung ist das Problem?
Ressourceneffizienz - warum?
Kann man nicht einfach auf regenerative Energien und Ressourcen ausweichen?
Ist FAKTOR X mit Verzicht verbunden?
Schafft FAKTOR X Arbeitsplätze?
Brauchen wir Faktor 4, Faktor 10 oder mehr?
Ist ein Faktor 10 überhaupt zu schaffen?
Was ist der Bumerangeffekt?
Wer treibt den FAKTOR X voran?
Was haben FAKTOR X und Kultur miteinander zu tun?
Kann man mit dem FAKTOR X Geld verdienen?
FAKTOR X und Energie
FAKTOR X und globale Gleichheit
Methoden der Dematerialisierung

Eine Rolle bei der Dematerialisierung spielt der Begriffökologischer Rucksack. Dazu zählen Aushub, Vorprodukte und Transportenergie, die lange anfallen, bevor die Dinge auf dem Markt erscheinen; mit anderen Worten: der Materialinput für eine Dienstleistung oder ein Produkt, vermindert um das Eigengewicht. Dabei kommen überraschende Zahlen heraus: Der Rucksack eines Kilos Kupfer beläuft sich z.B. auf 500 Kilogramm Natur. Beim Aluminium sind es „nur“ 85 Kilogramm, beim Eisen noch 7. Beim Der ökologische Rucksack von Papier ist relativ hoch, nämlich 15 Kilogramm pro Kilogramm Papier, für Kunststoffe beträgt er nur 4 oder 5 Kilogramm. Aus ökologischen Gründen wäre es z.B. sinnvoll, die Zeitung auf – abwaschbare – Plastikfolie zu drucken. Also den Naturverbrauch zu senken, in dem man das Material mit dem leichteren ökologischen Rucksack zum Einsatz bringt. Andere Methoden der Dematerialisierung: die Dinge einfach dauerhafter gestalten und länger nutzen. Oder wiederverwenden. In Japan leben heute bereits ganze Industriezweige von "Re-Produktion". Oder miniaturisieren. Die Methoden der Dematerialisierung sind vielfältig. Eine Vision: In Zukunft verhilft vielleicht die Nanotechnologie zu einer abfalllosen Produktion, weil sie wie die Natur selber produziert: Atom auf Atom setzt, ganz behutsam, ohne Abraum, ohne Qualm und Späne.

Die Zukunft der Dematerialisierung